Aderlass in Freiburg

Petersen: "Merke am Trainingsniveau nicht, dass uns was flöten gegangen ist"

Noch spürt Petersen die Abgänge nur neben dem Platz. Foto: Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images
Noch spürt Petersen die Abgänge nur neben dem Platz. Foto: Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images

Der SC Freiburg hat Übung darin, seine besten Spieler ersetzen zu müssen. So hart wie im Sommer 2020 hat es die Breisgauer aber lange nicht getroffen. Mit Robin Koch, Alexander Schwolow und Luca Waldschmidt gingen drei Leistungsträger. Nils Petersen spürt den Exodus aktuell noch nicht.

"Ich dachte auch, so ein Aderlass hinterlässt große Spuren, aber wir sind schon gut aufgestellt", so der Angreifer gegenüber Bild am Sonntag. Bislang sei der Verlust vor allem auf menschlicher Ebene zu bemerken. "Sportlich merke ich am Trainingsniveau nicht, dass uns da was flöten gegangen ist", sagt Petersen. Koch hatte sich Leeds United angeschlossen, Schwolow ging zu Hertha BSC, Waldschmidt nach Lissabon zu Benfica. 

"Drei Mannschaften hinter uns lassen"

"Im Spiel muss man diese individuelle Klasse erstmal auffangen", schränkt Petersen seine entspannte Haltung ein. Genau weiß in Freiburg niemand, wo die Mannschaft steht. Auch, weil die mit den hohen Einnahmen möglichen Transfers noch nicht vollendet sind. Bis Anfang Oktober kann sich also noch einiges tun. Petersen geht aber mit der gleichen Einstellung ins Rennen wie immer. "Natürlich sind wir erstmal darauf bedacht, drei Mannschaften hinter uns zu lassen. Das wird schwer genug", so der zweifache Nationalspieler. Freiburg hatte im Vorjahr lange um Europa mitgespielt.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
13.09.2020