Hype um den US-Boy

Pepi: "Möchte mit Augsburg in der Champions League spielen!"

Pepi will mit Augsburg hoch hinaus. Foto: Getty Images
Pepi will mit Augsburg hoch hinaus. Foto: Getty Images

Der bisher mit Abstand teuerste Transfer der laufenden Winter-Wechselperiode in der Bundesliga hat viele verwundert die Augen reiben lassen. Dass sich der FC Augsburg mit Ricardo Pepi ein Top-Talent aus den USA für eine kolportierte Ablöse von 13 Millionen Euro leisten kann, hatten die wenigsten auf dem Schirm. Der Angreifer verfolgt große Ziele.

"Erst müssen wir den Abstieg vermeiden, anfangen zu gewinnen. Aber davon bin ich überzeugt, wir werden den Turnaround schaffen", erklärt der 19-Jährige gegenüber Sport Bild. In der Zukunft sei für den FCA "alles möglich", meint der Texaner. "Ich habe einen Traum: Ich möchte mit Augsburg in der Champions League spielen!" Dass Pepi damit ein paar Schritte überspringt, ist ihm selbst klar.

"Augsburg war die beste Option!"

"Das hört sich vielleicht aktuell verrückt an. Aber ich hatte immer große Träume. Und nur so konnte ich vorankommen", erklärt der Nationalspieler. Deutlich realistischer ist für den Augenblick das Ziel, bei der Winter-WM in Katar im Aufgebot der USA zu stehen. Der siebenfache Internationale entschied sich auch deshalb trotz namhafterer Interessenten für die Fuggerstädter. "Für mich war aber Augsburg die beste Option! Ich kann mich hier entwickeln, ich will mich hier auch für die WM empfehlen", so Pepi.

"Ich musste nicht nachforschen"

Der FCA konnte ihm letztlich am ehesten einen Stammplatz in einer europäischen Top-Liga bieten, was gegen vermeintliche Interessenten wie den FC Bayern oder Manchester City sprach. Für den Bundesliga-Abstiegskämpfer hat es den positiven Nebeneffekt, dass ein Hype entstanden ist, der sich in Zukunft in Nordamerika gut vermarkten lässt. Den wenigsten Fußballfans dort dürfte Augsburg zuvor ein großer Begriff gewesen sein. "Keine Sorge, ich musste nicht nachforschen, welches Team sich da für mich interessiert", versichert Pepi selbst.

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Lars Pollmann  
19.01.2022