Juve-Leihgabe

Pellegrini lobt Eintracht-Fans: "Ganz andere Atmosphäre"

Pellegrini hat großen Spaß an der deutschen Fankultur. Foto: Getty Images
Pellegrini hat großen Spaß an der deutschen Fankultur. Foto: Getty Images

Alle Beteiligten von Eintracht Frankfurt werden das Kalenderjahr 2022 für immer in Erinnerung halten. Der Europapokaltriumph, das starke Debüt in der Champions League und eine bis dato blitzsaubere Bundesliga-Saison sprechen für sich. Die Hessen können dabei immer auch auf den Faktor Fans setzen, die wie eine Wand hinter der Mannschaft stehen. Luca Pellegrini kannte das vor dem Wechsel nach Deutschland in der Form nicht.

"Die Atmosphäre hier ist ganz anders, das ganze Ambiente macht den Unterschied", sagt der Flügelspieler gegenüber der italienischen Zeitung Tuttosport. "Wir haben das erste Champions-League-Spiel 3:0 verloren und die Fans haben nicht aufgehört uns anzufeuern. In Italien erhältst du keine Unterstützung, wenn du so verlierst", erklärt Pellegrini. Der 23-Jährige ist von Juventus nach Frankfurt ausgeliehen, spielte auch schon für die AS Rom, Cagliari Calcio und den CFC Genua.

"In Deutschland gibt es eine ganz andere Art"

In der Serie A kennt sich Pellegrini also gut aus, deshalb ist sein Vergleich umso bemerkenswerter: "In Deutschland gibt es eine ganz andere Art, ein Fußballspiel zu sehen und zu erleben", so der bisher einmalige A-Nationalspieler der Azzurri. Den unmittelbaren Vergleich der Fußballkulturen kann man im neuen Jahr anstellen, wenn die Eintracht in der Champions League auf die SSC Neapel trifft. Die Süditaliener sind Tabellenführer der Serie A während der WM-Pause und galten in der Gruppenphase neben dem FC Bayern als stärkstes Team.

"Im Fußball ist immer alles möglich"

Angst hat Pellegrini vor dem Achtelfinallos Napoli aber nicht. "Wir haben noch Luft nach oben und werden auch in Neapel zu spielen versuchen. Sie sind stark und haben einen tiefen Kader, aber im Fußball ist immer alles möglich", so der Linksfuß. Pellegrini selbst dürft die Vorbereitung auf die zweite Saisonphase in Frankfurt nutzen wollen, um sich stärker aufzudrängen. Bislang ist er bei 14 Einsätzen keine uneingeschränkte Stammkraft unter Oliver Glasner.

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Lars Pollmann  
20.11.2022