HSV verbringt Länderspielpause auf Aufstiegsplatz

Pagelsdorf: "Sehr zuversichtlich, dass es diesmal klappt"

Pagelsdorf wähnt den HSV auf Aufstiegskurs. Foto: Imago
Pagelsdorf wähnt den HSV auf Aufstiegskurs. Foto: Imago

Der Hamburger SV hat sich mit sieben Punkten aus drei Spitzenspielen vor der Länderspielpause in Liga zwei wieder auf einen Aufstiegsplatz gesetzt. Nach der Unterbrechung steht ein Acht-Spiele-Endspurt an, an dessen Ende es endlich zurück ins Oberhaus gehen soll.

Ex-Trainer Frank Pagelsdorf glaubt an die Rothosen. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass es diesmal klappt", sagt er gegenüber der Hamburger MOPO. Vor allem die Qualität auf dem Weg nach vorn macht den 63-Jährigen optimistisch. "Sie könnte das große Plus des HSV im Aufstiegskampf sein. Zumal die Mannschaft gerade zuletzt gezeigt hat, wie stabil sie auch hinten steht, steht, wenn alle mithelfen", so Pagelsdorf.

Es geht auch ohne Terodde

In den Spielen gegen Holstein Kiel, den VfL Bochum und den 1.FC Heidenheim kassierte Sven Ulreich nur ein Gegentor, der HSV sammelte sieben Punkte. Top-Torjäger Simon Terodde steuerte dabei nur beim Remis gegen die Störche einen Treffer bei, fehlte gegen Heidenheim mit einem positiven Corona-Test. Für den 20-Tore-Mann sprangen Kollegen in die Bresche, der HSV wirkt inzwischen schwer auszurechnen. 

"Erinnert mich etwas an früher"

"Dieser HSV, wie er aktuell spielt, erinnert mich etwas an früher", sagt Pagelsdorf und meint die eigene Amtszeit rund um die Jahrtausendwende. "Mein Bestreben war es immer, dass wir möglichst viele Torschützen haben, damit die Last nicht nur auf einem Torjäger liegt", erklärt der ehemalige Bundesliga-Profi. Im Jahr 2000 führte er den HSV so gar in die Champions League. Heuer wäre die Rückkehr ins Oberhaus ein nicht weniger wichtiger Erfolg.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
25.03.2021

Feed