Nach glückloser Leihe an Werder

Ohne Perspektive: Bei Lang ist Geduld gefragt

Lang hat bei Gladbach keine Perspektive mehr. Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images
Lang hat bei Gladbach keine Perspektive mehr. Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

Borussia Mönchengladbach hat mit Joe Scally und Hannes Wolf bisher zwei externe Neuzugänge verpflichtet. Das Aufgebot von Marco Rose vergrößert sich vor allem durch Jugendspieler, die einen Profivertrag erhalten haben. Und Leih-Rückkehrer wie Jordan Beyer. Sein Konkurrent hinten rechts, Michael Lang, hat keine Perspektive mehr.

Während Beyer eine zumindest individuell zufriedenstellende Leihe an den Hamburger SV hinter sich hat, verzeichnete Lang bei Werder Bremen ein weitgehend verschenktes Jahr. Der Schweizer steht in Gladbach noch bis 2022 unter Vertrag, hatte bei Rose aber schon im Vorjahr keine guten Aussichten. Daran hat sich nichts geändert, und so soll der 29-Jährige den Klub verlassen. Wie die Rheinische Post berichtet, ist aber wohl Geduld gefragt. Einen großen Markt für Lang gibt es aktuell nicht.

Eher keine Rückkehr in die Schweiz 

Der 31-fache Nationalspieler könnte demnach womöglich erst zu einem späten Zeitpunkt des bis Anfang Oktober geöffneten Transferfensters von der Gehaltsliste gestrichen werden. Für einen Wechsel in die Schweiz bestünde die Möglichkeit dabei sogar eine Woche länger. Allerdings habe Lang eine Rückkehr in die Heimat fürs erste ausgeschlossen. Der FC St. Gallen blitzte laut des Lokalblatts mit seinem Interesse ab. Lang wolle sich in einer höherklassigen Liga durchsetzen. Ob er dazu die Gelegenheit bekommt, bleibt aber abzuwarten. Immerhin wird er aber in Gladbach nicht vorsorglich aussortiert. Bis es zu einem Transfer kommt, gehört der Außenverteidiger ganz normal zum Aufgebot von Rose.

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Lars Pollmann  
11.08.2020