Achtmal in Serie schadlos gehalten

Ohne Gegentor seit 2016: BVB winkt gegen Wölfe Liga-Rekord

Der BVB hofft in Wolfsburg auf einen Rekord. Foto: Imago
Der BVB hofft in Wolfsburg auf einen Rekord. Foto: Imago

Borussia Dortmund hat das Gastspiel beim VfL Wolfsburg zum Endspiel um die Champions League ausgerufen. Bei einem Sieg in Niedersachsen lägen die Schwarzgelben nur noch zwei Punkte hinter den Wölfen. Der Trend spricht dabei eindeutig für den BVB, wie eine kaum zu fassende Statistik zeigt.

Der letzte Sieg von Wolfsburg über Dortmund stammt aus dem DFB-Pokalfinale 2015. In der letzten Partie von Jürgen Klopp als Cheftrainer des BVB gewann die Elf von Dieter Hecking seinerzeit mit 3:1. Aus den elf Bundesliga-Duellen seitdem holten die Wölfe aber nur noch einen Punkt: Im Januar 2018 gab es ein 0:0. Die zehn Dreier des BVB gerieten beinahe immer deutlich, nur zweimal siegte Dortmund mit nur einem Tor Unterschied. Ein Blick auf die Treffer belegt, wie einseitig das Duell zuletzt war.

Didavi traf 2016 zuletzt

Der VfL Wolfsburg hat seit dem 20. September 2016 (!) kein Tor mehr gegen Borussia Dortmund erzielt. Damals brachte Daniel Didavi sein Team nur kurzzeitig zurück ins Spiel, am Ende stand ein 5:1-Auswärtssieg der Schwarzgelben zu Buche. Acht Partien sind seither ins Land gezogen, ohne dass die Niedersachsen ein Erfolgserlebnis haben feiern können. Einem Bericht der Ruhr Nachrichten zufolge steuert der BVB damit auf einen Bundesliga-Rekord zu.

42 Minuten zum Bayern-Rekord

Nur einmal habe es eine Paarung gegeben, in der eine Mannschaft noch länger auf einen Treffer gegen einen bestimmten Gegner gewartet hat. Zwischen 2012 und '16 sei dies bei Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern der Fall gewesen. Die Münchner kassierten nach 799 Minuten erstmals wieder eine Bude gegen die Hessen. Beim BVB steht die Null gegen die Wölfe aktuell bereits seit 757 Zeigerumdrehungen. 43 Minuten müsste die Elf von Edin Terzic am Samstag also überstehen, um einen neuen Rekord hinzulegen. Allerdings muss sie dabei ohne den gesperrten Abwehrchef Mats Hummels auskommen.

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Lars Pollmann  
24.04.2021