Union bleibt dennoch hochmotiviert

Ohne Fans! Gentner: "Derby hat sich grundlegend verändert"

Gentner und Union gehen als Favorit ins Derby. Foto: Imago
Gentner und Union gehen als Favorit ins Derby. Foto: Imago

An Ostersonntag steigt das Berliner Stadtderby zwischen Union Berlin und Hertha BSC. Tabellarisch haben die Eisernen der Alten Dame den Rang in der laufenden Saison deutlich abgelaufen, in einem Derby spielt das freilich nicht die große Rolle. Viel eher, dass keine Zuschauer vor Ort sein werden. Christian Gentner hadert.

"Das hat sich grundlegend verändert durch die Zuschauersituation, die wir leider haben. Dadurch hat das Derby an Emotionalität verloren", so der Mittelfeldmann gegenüber dem RBB (Zitat via B.Z.). Ursprünglich gab es die Hoffnung, das geplante Pilotprojekt mit wenigen Fans könnte beim Stadtderby steigen. Davon wichen Union und die Senatsverwaltung der Bundeshauptstadt jedoch ab. So müssen sich Gentner und Co. anderweitige Motivation suchen.

"Nach wie vor ein brisantes Derby"

"Das ist nach wie vor ein brisantes Derby. Wir haben noch weitere Möglichkeiten in der Tabelle. Da wollen wir dranbleiben", sagt der Routinier. Mittelfeld-Kollege Grischa Prömel meint ohnehin, dass ein Stadtduell bei jedem Spieler etwas auslöst. "Wir alle haben mit Fußball angefangen, um solche Spiele zu spielen. Es gibt nichts Größeres, als im Derby aufzulaufen", sagt er gegenüber der Rundfunkanstalt.

"Hertha hat Qualität in ihren Reihen"

Die Favoritenrolle fällt ob der tabellarischen Situation Union zu, doch Prömel hält die Ostersonntags-Gäste durchaus für gefährlich. "Man muss schon sagen, dass Hertha Qualität in ihren Reihen hat. Das hat man zum Beispiel auch gegen Leverkusen gesehen." Vor der Länderspielpause hatte die Alte Dame mit einem 3:0 über den Europapokal-Anwärter einen wichtigen Befreiungsschlag gelandet.

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Lars Pollmann  
28.03.2021

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