Boykott-Aktion

Werder-Ultras boykottieren Wolfsburg: Werder sieht "klaren Wettbewerbsnachteil"

Die Fans von Werder Bremen erleben einen ungemütlichen Bundesliga-Start. Foto: Lars Baron/Getty Images
Die Fans von Werder Bremen erleben einen ungemütlichen Bundesliga-Start. Foto: Lars Baron/Getty Images

Werder Bremen muss bei der Bundesliga-Rückkehr auswärts beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) ohne die Unterstützung zahlreicher Fans auskommen. Aufgrund von Polizeimaßnahmen haben sich etliche Werder-Anhänger für ein Fernbleiben des Stadions entschieden.

Endlich geht es für Werder Bremen wieder in der Bundesliga los. Der Aufsteiger bestreitet am ersten Spieltag ein Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg, auf das sich auch die Fans der Bremer gefreut hatten - bis die Polizei ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Auf Twitter schrieb Werder: "Mit großem Unverständnis hat der SV Werder die Maßnahmen der Polizei am Wolfsburger Bahnhof zur Kenntnis genommen."

Werder-Fans kehren wieder nach Bremen zurück

Die Hanseaten erklärten: "Obwohl das Spiel im Vorfeld von beiden Clubs als unbedenklich eingestuft worden ist, werden von der Polizei intensive Durchsuchungsmassnahmen und Personalienfeststellungen durchgeführt, Fans werden festgehalten und haben nicht die Möglichkeit, sich frei zu bewegen." Und weiter: "Aufgrund der Polizeiaktionen haben die Ultragruppen von Werder entschieden, wieder nach Bremen zurückzukehren. Das stellt zudem einen klaren Wettbewerbsnachteil für Werder dar." Werder stehe auf der Seite seiner Ultras und betonte, man solidarisiere sich "mit seinen Anhänger:innen und verurteilt die durchgeführten Maßnahmen".

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Adrian Kuehnel  
06.08.2022