Spekulationen kommen auf

Will Özil Fenerbahce bereits verlassen? Berater bezieht Stellung

Özil ist bei Fenerbahce derzeit kein unangefochtener Stammspieler.
Özil ist bei Fenerbahce derzeit kein unangefochtener Stammspieler. Foto: Imago

Mesut Özil wechselte im vergangenen Januar vom FC Arsenal zu Fenerbahce Istanbul. Der Saisonstart beim Süper-Lig-Klub verlief für den Weltmeister von 2014 jedoch unglücklich. Nach aufkommenden Spekulationen, der Offensivspieler könnte bereits im kommenden Januar wieder den Abgang machen, äußert sich nun sein Vermittler.

Von bis dato 450 möglichen Pflichtspielminuten bestritt Mesut Özil in der neuen Saison für Fenerbahce nur 242. Vitor Pereira, seit Sommer neuer Chefcoach des Traditionsvereins aus Istanbul, gewährte in den vergangenen beiden Ligaspielen derweil dem 20-jährigen Muhammed Gümüskaya den Vorzug. Wie die spanische Sportzeitung AS angibt, sei Özil deshalb mit seiner Situation nicht zufrieden und wird in Hinblick auf das Winter-Transferfenster mit einem Wechsel in die MLS oder nach Katar in Verbindung gebracht.

Özil vertraglich bis 2024 an Fenerbahce gebunden

Doch laut Erkut Sögüt, dem Berater des früheren deutschen Nationalspielers, sei ein baldiger Fenerbahce-Abgang kein Thema. "Mesut Özil ist mit der Liebe zu Fenerbahce aufgewachsen, und jetzt spürt er das Gefühl, dieses Trikot zu tragen. Er ist sehr glücklich, er gibt immer sein Bestes für den Erfolg von Fenerbahce", wird Sögüt von der AS zitiert.

"Es gibt einige Spieler, die in die Türkei kommen, weil sie keinen anderen Verein finden können. Mesut ist gekommen, weil er es immer geplant und gewollt hat. Nicht für Geld", so der Berater, der ankündigte: "Er wird noch drei Jahre für Fenerbahçe spielen. Daran sollte niemand zweifeln." Dürfte wohl bedeuten, der 32-jährige Ex-Bundesliga-Profi würde in Istanbul ein Erfüllen seines bis 2024 datierten Vertrages forcieren. Ob es tatsächlich so kommt, bleibt aber abzuwarten.

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Adrian Kuehnel  
07.09.2021