Nach Schalke

Oczipka: "Zeit ohne Verein vielleicht gar nicht so verkehrt"

Oczipkas Zeit auf Schalke endete mit dem Abstieg. Foto: Imago
Oczipkas Zeit auf Schalke endete mit dem Abstieg. Foto: Imago

Union Berlin hat vergangene Woche den zuvor vertragslosen Abwehrspieler Bastian Oczipka verpflichtet. Der routinierte Linksverteidiger war nach dem Abschied vom FC Schalke 04 auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Die Zeit hat der 32-Jährige gut nutzen können.

"Nach der Saison war es sehr hart. Das hat an mir genagt. Deswegen war die Zeit ohne Verein vielleicht gar nicht so verkehrt, um den Kopf freizubekommen", zitiert die B.Z. den Neuzugang. Oczipka stand eigentlich weiter auf Schalke unter Vertrag, das Arbeitspapier galt laut Medienberichten aber nur für die Bundesliga. So war nach vier Jahren mit dem bitteren Abstieg Schluss für den Linksverteidiger auf Schalke.

"Viele negative Sachen passiert"

Mit dem Klub hat er zweimal in der Champions League gespielt, es überwiegen aber die jüngsten Eindrücke. "In dem einen Jahr sind viele negative Sachen passiert", so Oczipka, die er nun vor der Unterschrift bei einem neuen Klub verarbeitet hat. An Angeboten mangelte es nach eigener Aussage nicht. "Ich wollte nicht das nächstbeste annehmen, sondern persönlich richtig überzeugt sein. Es gab viele Optionen", betont Oczipka.

"Bei Union eine positive Grundstimmung"

Für Union sprach letztlich unter anderem auch, dass der ehemalige Juniorennationalspieler auch von Ex-Kollegen nur positive Rückmeldung erfuhr. "Ausschlaggebend war, dass bei Union eine positive Grundstimmung herrscht. Frühere Mitspieler wie Cedric Teuchert, Max Kruse und Frederik Rönnow habe ich kontaktiert. Alle haben mir dazu geraten." Mit Kruse spielte Oczipka beim FC St. Pauli, Teuchert und Rönnow waren auf Schalke Teamkollegen und bisweilen auch Leidensgenossen.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
08.09.2021