Wechsel zu Chelsea vor dem Abschluss

Nutzt Leverkusen die Havertz-Millionen für einen Rechtsverteidiger und Stürmer?

Havertz bei seinem wohl letzten Spiel für die Werkself. Foto: DEAN MOUHTAROPOULOS/POOL/AFP via Getty Images
Havertz bei seinem wohl letzten Spiel für die Werkself. Foto: DEAN MOUHTAROPOULOS/POOL/AFP via Getty Images

Der Kaugummi-Transfer von Kai Havertz zum FC Chelsea soll laut übereinstimmenden Medienberichten endlich vor der Vollendung stehen. Bayer Leverkusen bestätigt das zwar noch nicht, große Zweifel bleiben dennoch nicht. Die Werkself geht im Anschluss wohl selbst shoppen.

80 Millionen Euro Ablöse müssen die Blues wohl auf einen Schlag zahlen, weitere Zahlungen folgen in weiteren Vertragsjahren und dürften von erreichbaren Leistungsdaten abhängen. Diese Rechnung macht etwa Sport Bild auf. Das Magazin berichtet, die sportlich Verantwortlichen von Bayer04 dürfen die Einnahmen zu einem guten Anteil reinvestieren. Abzüglich der bereits im Winter getätigten Vorgriffe bei Exequiel Palacios und Edmond Tapsoba stehen demnach womöglich knapp 45 Millionen Euro zur Verfügung.

Kommen Aurier und Schick?

Davon sollen in erster Linie ein Rechtsverteidiger und ein Angreifer kommen. Möglich sei auch die Verpflichtung eines weiteren Mittelfeldmannes, wobei Nadiem Amiri dem Bericht zufolge die Parade-Position von Havertz im offensiven Mittelfeld übernehmen solle. Entsprechend liegt der Fokus auf den anderen beiden Positionen, wo jeweils ein Spitzenspieler im Budget ist. Für hinten rechts spekulierten Medien zuletzt wiederholt mit einer Verpflichtung von Serge Aurier von den Tottenham Hotspur, während im Angriff Patrik Schick von der AS Rom womöglich der Auserkorene ist. Der Tscheche ist Konkurrent RB Leipzig zu teuer, die Havertz-Millionen würden Bayer Leverkusen den Deal erleichtern.

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Lars Pollmann  
26.08.2020