Krise

Seit 2000: Nur zwei mal startete Hertha schwächer

Sandro Schwarz ist schwach mit der Hertha in die Saison gestartet. Foto: Getty
Sandro Schwarz ist schwach mit der Hertha in die Saison gestartet. Foto: Getty

Hertha BSC rettete sich in der vergangenen Saison erst in der Relegation vor dem Abstieg. Mit dem neuen Trainer Sandro Schwarz sollten viele Dinge besser werden - Stand jetzt stagniert die Hertha allerdings.

Und die Historie verheißt nach dem 1:1 in Mainz und sechs Punkten nach sieben Spielen nicht viel Gutes. Nur zwei Mal startete die Hertha nach Punkten noch schwächer im neuen Jahrtausend in eine Saison: 2009/10 besaßen die Berliner nur drei Punkte nach sieben Spielen - am Ende landete die Hertha auf Platz 18 und musste absteigen.

2003/04 waren es fünf Punkte nach sieben Spielen. Im Laufe der Saison musste Coach Huub Stevens gehen, Hans Meyer rettete die Hertha gerade noch vor dem Abstieg.

Vergangene Saison gab es schwächeres Torverhältnis

In der vergangenen Saison hatte die Hertha mit Pal Dardai ebenfalls sechs Punkte nach sieben Partien auf dem Konto, die Torbilanz war noch schwächer (-12 statt -2). Zwei Trainerwechsel während der Saison brachten die Berliner auf den Relegationsplatz - und die Rettung gegen den HSV in den Playoffs.

Umso schmerzlicher war der Mainzer Ausgleichstreffer am Freitagabend in der Schlussminute für die Berliner. Jean-Paul Boetius nannte in der Bild-Zeitung das Verhalten und die Spielweise der Herthaner in Halbzeit zwei "dumm", denn man habe das Spiel der Mainzer mitgemacht und sich nur noch auf die Defensive konzentriert. In zwei Wochen empfängt die Hertha die TSG 1899 Hoffenheim. Drei Punkte dürften dann für Coach Sandro Schwarz Pflicht sein.

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Daniel Michel  
18.09.2022