"Keine Anfrage" für Rückkehr im Winter

Nur das Wie: Meyer bereut S04-Abschied "auf gar keinen Fall"

Meyer machte fast 200 Pflichtspiele für Schalke. Foto: SASCHA SCHUERMANN/AFP via Getty Images
Meyer machte fast 200 Pflichtspiele für Schalke. Foto: SASCHA SCHUERMANN/AFP via Getty Images

Zweieinhalb Jahre nach seinem Wechsel zu Crystal Palace in die Premier League ist Max Meyer Ende Januar zurück in die Bundesliga gekommen. Der frühere Mittelfeldmann des FC Schalke 04 schlug beim 1.FC Köln auf. Er gilt als gescheiterter Rückkehrer, ordnet die Zeit in London selbst aber durchaus positiv ein.

"Ich bereue den Schritt auf gar keinen Fall. Die Liga ist sehr geil. Es war eine sehr lehrreiche Zeit und es hat auch größtenteils viel Spaß gemacht", so der Ex-Nationalspieler gegenüber dem TV-Sender Sport1. 2018 hatte der heute 25-Jährige unter großem Getöse seinen Vertrag auf Schalke auslaufen lassen. Diesen Umstand bedauert Meyer nach wie vor nicht, wohl aber das Wie. "Die Art und Weise meines Abschieds auf Schalke damals verlief sicherlich alles andere als ideal."

Zeit auf Schalke endete in Suspendierung

Unter anderem sei schade, dass er nach vielen Jahren bei den Königsblauen keinen richtigen Abschied von den treuen Fans habe nehmen können. Ihnen galt Meyer 2018 wegen seines nahenden ablösefreien Abgangs als Persona non grata, er beendete die Spielzeit beim damaligen Vizemeister nach Suspendierung im Sonderurlaub. Als der Oberhausener zuletzt nach Vertragsauflösung bei Crystal Palace auf den Markt kam, spekulierten manche Beobachter dennoch über eine Heimkehr auf Schalke.

"Gab keine Anfrage" für Rückkehr

"Die Frage hat sich gar nicht gestellt, weil es gar keine Anfrage gab", erklärt Meyer jedoch. Stattdessen band er sich bis Ende der Saison an den 1.FC Köln, eine längere Zusammenarbeit gilt aber keineswegs als ausgeschlossen. Das direkte Duell mit Schalke am 34. Spieltag könnte nach aktuellem Stand das letzte Bundesliga-Spiel der Knappen für mindestens ein Jahr darstellen. Meyer verweigert den Kommentar zur misslichen Lage seines Ex-Klubs. "Der Verein ist in einer extrem schwierigen Situation und da würde es nicht helfen, wenn ich als ehemaliger Spieler auch noch darüber spreche würde."

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Lars Pollmann  
11.02.2021