Bei Schalke-Abschied

Nübel: BVB "nicht zur Debatte", bei RB "intensiv nachgedacht"

Nübel hatte beim Abschied von Schalke viele Optionen. Foto: Getty Images
Nübel hatte beim Abschied von Schalke viele Optionen. Foto: Getty Images

Alexander Nübel galt vor seinem Wechsel zum FC Bayern als der kommende Mann im deutschen Torhüterwesen. Als junger Stammspieler des FC Schalke 04 zog der Keeper das Interesse vieler Top-Klubs auf sich. Auch Borussia Dortmund und RB Leipzig wurden bei ihm vorstellig, als es Ende 2019 auf eine Entscheidung zuging.

Dies berichtet Sport Bild. Nübel war auf Schalke seinerzeit nur noch bis Ende der damals laufenden Saison unter Vertrag und entsprechend ablösefrei auf dem Markt. Der BVB suchte nach einem Keeper, der Roman Bürki Konkurrenz machen und ihn gegebenenfalls ersetzen könnte. Nübel aber betont, dass ein Wechsel innerhalb des Ruhrgebiets "nicht zur Debatte" stand. "Ich habe bei Schalke gespielt, und ich war und bin immer noch Schalke-Fan", erklärt der aktuell an die AS Monaco verliehene Bayern-Keeper. In Dortmund ist man derweil heute mit Gregor Kobel sehr zufrieden.

"Leipzig war eine reizvolle Option"

Beim Thema Leipzig hat Nübel vor etwa zweieinhalb Jahren nicht so schnell abgewunken. "Darüber habe ich intensiv nachgedacht. Den damaligen Sportdirektor Markus Krösche kannte ich aus Paderborn. Das war eine reizvolle Option, aber am Ende habe ich mich für Bayern entschieden." Die Wahl fiel letztlich auf den Rekordmeister, weil Nübel in München kennenlernen wollte, wie ein Weltklub arbeitet. "Mia san mia ist keine Floskel, sondern wird täglich gelebt. Die Atmosphäre ist besonders, und deswegen habe ich diesen Schritt gemacht und ihn nicht bereut", sagt der ehemalige U21-Nationalspieler. Ob er eine große sportliche Perspektive beim FC Bayern hat, sei freilich dahingestellt. Planmäßig kehrt Nübel 2023 aus dem Fürstentum zurück.

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Lars Pollmann  
20.04.2022