Auch Strutz freut Rückkehr von "Gallionsfiguren"

Noveski: "Wenn Heidel es nicht schafft, wer dann?"

Mit Heidel soll es bei Mainz wieder aufwärts gehen. Foto: Imago
Mit Heidel soll es bei Mainz wieder aufwärts gehen. Foto: Imago

In Spiel eins unter der neuen Führung war für den FSV Mainz 05 von vornherein wenig zu gewinnen. Mit der 2:0-Halbzeitführung beim FC Bayern haben sich die Rheinhessen womöglich mehr Selbstvertrauen geholt, als es die Fans zu hoffen gewagt hatten. Die Mission von Christian Heidel beginnt erst jetzt so richtig.

Passend dazu hat Mainz zu Wochenbeginn die Verpflichtung von Bo Svensson als neuem Cheftrainer perfekt gemacht. Ein Triumvirat aus Rückkehren soll die Wende im Abstiegskampf bringen, neben Svensson ruhen die Hoffnungen auf Sportdirektor Martin Schmidt, vor allem aber auch Heidel als Sportvorstand. "Er ist der Einzige, der in dieser Situation helfen kann", sagt Nikolce Noveski gegenüber Sport Bild sogar. 

Heidel will kein Heiland sein

"Wenn er es nicht schafft, wer dann?", fragt die Mainz-Legende gar. Gegen diese Art von Helden-Verehrung hatte sich Heidel allerdings zum Antritt seines Postens gewehrt. Er sei kein Messias, nicht der alleinige Heilsbringer, warnt der 57-Jährige eindringlich. Über positive Euphorie rund um seine Rückkehr ärgert sich in der Stadt aber sicher niemand allzu sehr. Auch Harald Strutz freut sich.

"Das sind Mainzer Gallionsfiguren"

"Das sind Mainzer Gallionsfiguren. Genau das braucht Mainz 05 wieder", sagt der langjährige Präsident über die Rückkehr von Heidel und Schmidt. "Es war für die Stimmung wichtig. Es gab eine Entwicklung, die gestoppt werden musste." Der Klub habe Identifikationsfiguren gebraucht, in Ermangelung von Jürgen Klopp dürfte Heidel die größte sein, die es gibt. Nun muss es nur auch in der Tabelle Widerhall finden. Mainz hat aktuell vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
05.01.2021