10 Millionen 'Vermittlungsgebühr'?

"Nonsens": Rangnick dementiert Haaland-Klausel bei ManUnited

Rangnick dementiert eine Haaland-Klausel. Foto: Getty Images
Rangnick dementiert eine Haaland-Klausel. Foto: Getty Images

Ralf Rangnick hat sich am Freitagmorgen offiziell als Interimstrainer von Manchester United präsentiert. Der deutsche Fußballlehrer übernimmt den Rekordmeister wenige Stunden nach einem 3:2-Sieg über den FC Arsenal. Bei seiner Vorstellung räumte der 63-Jährige gleich mit einem Gerücht um Erling Haaland auf.

Die Bild-Zeitung hatte berichtet, Rangnick habe sich in seinen Vertrag eine besondere Klausel einbauen lassen. Demnach hätte der Übungsleiter, der im Sommer Berater der United-Bosse werden soll, 10 Millionen Euro als Sonderzahlung kassiert, wenn er den Stürmer von Borussia Dortmund zu den Red Devils lotsen sollte. Darüber musste Rangnick am Freitag schmunzeln: "10 Millionen für Haaland, 10 Millionen für Kylian Mbappe, 10 Millionen für Robert Lewandowski und 10 Millionen für Joshua Kimmich ... Nein, das ist natürlich Nonsens. Es gibt keine solche Klausel in meinem Vertrag."

"Weiß, was für ein guter Spieler das ist"

Daran, dass Manchester United ein ernsthafter Anwärter für eine Verpflichtung des BVB-Stars ist, ändert die Absenz einer Klausel natürlich nichts. Rangnick betont allerdings, dass er mit den Verantwortlichen bisher nicht über potenzielle Einkäufe gesprochen habe. "Wir haben so viele Top-Spieler in der Offensive, dass wir nicht über irgendwelche anderen Profis sprechen müssen", lässt Rangnick außerdem wissen. Allerdings macht er keinen Hehl aus seiner Bewunderung für den BVB-Torjäger. "Ich weiß, was für ein guter Spieler das ist, die ganze Welt hat das ja inzwischen verstanden." Klar scheint indes: Sollte Rangnick ManUnited nicht in die Champions League führen, dürfte der Klub für Haaland nicht sonderlich attraktiv sein.

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Lars Pollmann  
03.12.2021