Werder-Coach gerät in die Kritik

Noch spürt Kohfeldt das Vertrauen der Verantwortlichen: "Das haben sie momentan"

Florian Kohfeldt schließt einen Rücktritt bei Werder Bremen aus. Foto: Imago.
Florian Kohfeldt schließt einen Rücktritt bei Werder Bremen aus. Foto: Imago.

Gegen Union Berlin (1:3) kassierte Werder Bremen die siebte Niederlage in Serie. Cheftrainer Florian Kohfeldt gerät zunehmend in die Kritik. An einen Rücktritt denkt er nicht, gleichwohl würde er seinen Posten räumen, sollten die Klubverantwortlichen eine Trennung anstreben.

"Ich spüre das Vertrauen aller Vereinsvertreter, definitiv. Das haben sie momentan", sagte Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz nach der 1:3-Niederlage von Werder Bremen gegen Union Berlin. Jenes Vertrauen genießt der 38-jährige Übungsleiter seit Oktober 2017, als er die Bremer im Abstiegskampf übernahm, mit ihnen die Klasse hielt und sie beinahe nach Europa führte, ehe der Weggang von Max Kruse und eine schwache Transferperiode im Sommer 2019 zum sportlichen Absturz führten.

Kohfeldt will "kämpfen"

Im zweiten Jahr in Folge kämpft Werder um den Klassenerhalt, die Situation ist angesichts von nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz bedrohlich. Sieben Niederlagen in Serie sind ein neuer Negativrekord, dementsprechend dürfte die Kritik an Kohfeldt wachsen. An einen Rücktritt denkt er aber nicht: "Ich bin diesen Sommer 20 Jahre bei Werder Bremen und ich werde garantiert nicht weglaufen. Ich werde kämpfen, um zu versuchen, diesen Verein in der Liga zu halten."

Kohfeldt: "Es geht am Ende nur um Werder Bremen"

Sollte einer der Verantwortlichen überzeugt sein, dass der Klassenerhalt mit einem anderen Cheftrainer gelingt, "dann soll man mir das sagen. Es geht am Ende nur um Werder Bremen und nichts anderes", sagte Kohfeldt, der erneut betonte: "Allerdings würde ich es für mich ausschließen, dass ich weglaufe. Dafür bin ich diesem Verein zu sehr verbunden." 

Florian Bajus  
25.04.2021