Hamburger SV

Nicht nur Frankfurt: Auch TSG und Köln im Alidou-Rennen

Die Zukunft von Alidou ist ein großes Gesprächsthema beim HSV. Foto: Getty Images
Die Zukunft von Alidou ist ein großes Gesprächsthema beim HSV. Foto: Getty Images

Faride Alidou hat sich beim Hamburger SV binnen weniger Wochen vom Nobody zum Hoffnungsträger und vom Hoffnungsträger zur Reizfigur entwickelt. Der Juniorennationalspieler wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag laut übereinstimmender Medienberichte nicht verlängern, küsste vor wenigen Wochen aber noch die Raute auf seinem Jersey.

Dass die Tendenz zum Wechsel in die Bundesliga geht, ist schon seit längerem einhellige Meinung in der Medienmetropole Hamburg. Unter der Woche schlug dann die Meldung ein, den Außenstürmer ziehe es zu Eintracht Frankfurt. Laut der Hamburger MOPO sind die Hessen tatsächlich ein heißer Kandidat, aber ein Transfer noch keineswegs fix. Unter mehreren Mitbewerbern gelten demnach die TSG Hoffenheim und der 1.FC Köln als besonders ernstzunehmende Konkurrenten der Eintracht.

Sofortige Leihe zurück?

Der HSV könnte dabei laut übereinstimmenden Berichten einem Wechsel schon im Januar zustimmen, um noch eine kleine Ablöse zu kassieren, wobei auch eine sofortige Leihe zurück nach Hamburg im Raum steht. So ist Frankfurt bereits bei Igor Matanovic vom FC St. Pauli verfahren. Ob ein solches Szenario auch in Hoffenheim oder Köln diskutiert wird, ist derzeit unbekannt. Die Entwicklung des geborenen Hamburgers hat laut eines Berichts des Abendblatts derweil auch die Verantwortlichen des HSV überrascht.

HSV-Verantwortliche trauten den Durchbruch nicht zu

Demnach war der Klub bereits im vergangenen Sommer gewillt, Alidou bei einem passenden Angebot aus der U23 der Rothosen ziehen zu lassen. Den Durchbruch bei den Profis habe ihm keiner aus der Chefetage des HSV zugetraut. Seinerzeit mangelte es dem Bericht zufolge schlichtweg an Interessenten. Die Lage hat sich um 180 Grad gedreht, weil Cheftrainer Tim Walter die Fähigkeiten von Alidou erkannte, ihn zur Zweitliga-Mannschaft holte und in ihr ausdrücklich förderte. Die Folge ist, dass der Spieler inzwischen Vertragsangebote erhält, bei denen die Rothosen wirtschaftlich nicht mitkommen.

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Lars Pollmann  
12.12.2021