Auch Inter und ManCity scheinen durch

Nicht nur Bayern: Diese Meisterrennen sind wohl schon entschieden

Bayern kann nach dem Sieg in Leipzig mit der Titelverteidigung planen. Foto: Imago
Bayern kann nach dem Sieg in Leipzig mit der Titelverteidigung planen. Foto: Imago

Der FC Bayern darf nach seinem Sieg über RB Leipzig das Weißbier kaltstellen. Dass die Münchner den neunten Meistertitel in Serie noch aus der Hand geben, kann sich kaum jemand vorstellen. Der Sextuple-Sieger ist aber nicht das einzige Team, das schon am Ostersonntag als Meister festzustehen scheint.

Die Münchner weisen bei sieben ausstehenden Spielen sieben Punkte Vorsprung auf die Sachsen auf. "In der Bundesliga geht es jetzt darum, zweiter zu werden", sagte deren Trainer Julian Nagelsmann am Karsamstag gegenüber Sky. Zum Titel will der Übungsleiter zwar noch nicht gratulieren, rechnen kann er aber auch. Die Vorentscheidung der Bundesliga fiel somit im direkten Duell. In der Serie A folgte sie zwar wohl auch am Samstagabend, dabei profitierte der designierte Meister aber auch von Patzern der Konkurrenz.

Inter unaufhaltsam

Inter Mailand schaute sich über den Tag genüsslich an, wie die Verfolger von der AC Mailand und Juventus mit Remis Punkte liegen ließen, anschließend fuhr die Elf von Antonio Conte einen 1:0-Arbeitssieg beim FC Bologna ein. Bei neun ausstehenden Spieltagen hat Inter nun acht Punkte Vorsprung auf den Stadtrivalen. Zudem haben die Nerazzurri ein Nachholspiel gegen US Sassuolo in der Hinterhand. Und reiten eine Erfolgswelle mit nun schon neun Siegen am Stück. Dass da noch etwas schiefgeht, glaubt in Italien kaum jemand.

Bei ManCity eine Frage der Zeit

Noch deutlicher wird es beim Blick auf die Insel. Manchester City zieht in der Premier League schon lange einsame Kreise. Bei 17 Punkten Vorsprung auf Manchester United ist auch nicht weiter problematisch, dass der Stadtrivale zwei Spiele weniger absolviert hat. Längst ist die Frage nicht ob, sondern wann ManCity seinen Titel auch rechnerisch perfekt macht. Am Samstag fertigte die Elf von Pep Guardiola Leicester City, immerhin Tabellendritter, ohne größere Probleme mit 2:0 ab. Gut möglich, dass sich die Skyblues inzwischen schon fast mehr auf die Champions League konzentrieren. Da geht es ab Dienstag ins Viertelfinale gegen Borussia Dortmund.

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Lars Pollmann  
04.04.2021

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