Champions League-Turnier

Nicht mehr dabei: Werner soll "innerlich gekotzt" haben

Timo Werner hätte gerne noch für RB Leipzig gespielt.
Timo Werner hätte gerne noch für RB Leipzig gespielt. Foto: Getty Images

Wenn RB Leipzig gegen Atletico Madrid im Viertelfinale der Champions League antritt, dann ist Timo Werner nicht mehr dabei. Mit dem FC Chelsea gab es offenbar keine richtigen Verhandlungen mehr. Der Stürmer soll über diese Konstellation nicht begeistert gewesen sein.

Timo Werner hat sich in seiner vierten Saison bei RB Leipzig auf absolutem Top-Niveau bewegt. Die Kritiker des Stürmers wurden angesichts der vielen Tore leise und mit den Sachsen hätte der 24-Jährige gar in Richtung Champions League-Sieg marschieren können. Doch der FC Chelsea machte die Verpflichtung frühzeitig fix und so darf er gegen Atletico Madrid nicht mehr mitwirken.

Werner soll "innerlich gekotzt" haben

Wie die Süddeutsche Zeitung mit Bezug auf Werners privates Umfeld berichtet, soll der Angreifer "innerlich gekotzt" haben. "Nicht ich habe mich dagegen entschieden. Es war eine gemeinsame Entscheidung von allen Beteiligten“, sagte der Nationalstürmer dem kicker. Leipzig hatte sich damit befasst, Werner für die Dauer des Turniers in Portugal zu holen.

Chelsea wollte kein Risiko eingehen

Konkrete Verhandlungen mit den Blues soll es aber nicht mehr gegeben haben. Seit bei Leroy Sane vor mehr als einem Jahr inmitten des Pokers zwischen Manchester City und dem FC Bayern München das Kreuzband riss, sind die Klubs noch vorsichtiger geworden. So auch bei Werner.

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Christopher Michel  
13.08.2020