Besondere Klausel?

Neymar statt Mbappe vom Elferpunkt: Fans wittern sogar Verschwörung

Neymar sorgte gegen die AS Monaco fürs 1:1. Foto: ALAIN JOCARD/AFP via Getty Images
Neymar sorgte gegen die AS Monaco fürs 1:1. Foto: ALAIN JOCARD/AFP via Getty Images

Bei Paris Saint-Germain ist abermals eine Elfmeter-Debatte entfacht. Der Grund: Beim 1:1 gegen die AS Monaco trat mal wieder Neymar und nicht Kylian Mbappe an. Die Fans wittern eine Verschwörung.

Bei kaum einem Verein steht der Elfmeterschütze derart im Fokus wie bei Paris Saint-Germain. Derjenige, der vom Punkt aus antreten darf, kann schließlich sein ganz persönliches Ego stärken, indem er sein Trefferkonto ausbaut. Und genau das war auch mal wieder am Sonntagabend im Top-Spiel der Ligue 1 gegen die AS Monaco der Fall. Beim Stand von 0:1 schnappte sich Neymar die Kugel und nicht Kylian Mbappe. Neymar blieb allerdings cool und glich aus.

"Mbappe sollte nie wieder in die Nähe eines Elfmeterpunkts gelassen werden"

Trotz des Ausgleichs sorgte die Entscheidung pro Neymar und contra Mbappe im Internet für hitzige Diskussionen. Mbappe vergab nämlich am ersten Spieltag beim 5:2 gegen Montpellier vom Elfmeterpunkt. Daraufhin verwandelte Neymar den zweiten Strafstoß der Partie, ebenso wie nun gegen Monaco. "Ich wiederhole, es gibt keinen besseren Elfmeterschützen als Neymar. Sein Selbstvertrauen, Können und seine Technik aus elf Metern Entfernung sind einfach magisch", schrieb ein Fan auf Twitter. Ein anderer meinte: "Mbappe sollte nie wieder in die Nähe eines Elfmeterpunkts gelassen werden. Neymar ist einfach ein besserer Elfmeterschütze als er."

Elfmeterklausel in Neymars Vertrag?

Unterdessen stellte einer sogar die steile These auf, dass Neymar definitiv eine Elfmeterklausel in seinem Vertrag verankert habe und dies de facto der Grund sei, weshalb Mbappe nach seinem jüngsten Fehlschuss nicht mehr antreten dürfe. Es bleibt damit spannend, wer beim nächsten Mal antreten darf - vielleicht ja sogar Lionel Messi? Überraschungen und Kontroversen sind bei PSG bekanntlich keine Seltenheit.

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Adrian Kuehnel  
29.08.2022