Zukunft des Werder-Trainers offen

Neururer zweifelt an Kohfeldt: "Kann mir nicht vorstellen, dass er bleibt"

Peter Neururer glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft von Werder Bremen und Florian Kohfeldt (Foto). Foto: Imago.
Peter Neururer glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft von Werder Bremen und Florian Kohfeldt (Foto). Foto: Imago.

Werder Bremen muss erneut um den Klassenerhalt kämpfen. In den Augen von Peter Neururer kommt ein Trainertausch nur dann in Frage, wenn sich Thomas Schaaf bereit erklärt, die Mannschaft zu übernehmen. Über die Saison hinaus zweifelt der Ex-Trainer allerdings an einer Zukunft mit Florian Kohfeldt.

Gegen Union Berlin kassierte Werder Bremen die siebte Niederlage in Serie. Das ist ein neuer Negativrekord für die Bremer, die nur noch einen Punkt Vorsprung auf Platz 16 haben. Florian Kohfeldt stellte nach dem Schlusspfiff bei den Köpenickern die Vertrauensfrage (fussball.news berichtete), Sportchef Frank Baumann lässt derweil offen, wie es mit dem 38-Jährigen weitergehen wird. Peter Neururer ist allerdings nicht überzeugt, dass ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt fruchten wird: "Um irgendwelche Dinge mit einem Traineraustausch noch zu korrigieren, ist die Zeit weg", sagte er im Doppelpass von Sport1.

Thomas Schaaf "die einzige Möglichkeit"

Im Falle einer Trennung laute die einzig sinnvolle Lösung, Thomas Schaaf für die übrigen drei Partien zu installieren: "Das wäre für mich im Augenblick, wenn ich der wäre, der Entscheidungen treffen müsste, und ich mich gegen Kohfeldt entscheiden würde, die einzige Möglichkeit", so Neururer, der betonte: "Jemand im eigenen Verein, der die Mannschaft kennt, der für die letzten drei Spiele einen Impuls auslösen könnte, das wäre Thomas Schaaf."

Zukunft mit Kohfeldt? Neururer ist skeptisch

Der 65-Jährige ist insgesamt davon überzeugt, "dass Werder Bremen gemeinsam mit Florian Kohfeldt versuchen wird, den Klassenerhalt zu schaffen". Im Anschluss sei eine Trennung durchaus möglich: "Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Kohfeldt bei Werder Bremen bleibt", so Neururer.

Florian Bajus  
25.04.2021