2. Bundesliga

Neururer warnt: "HSV ist zum Siegen verdammt"

Der HSV ließ bisher zu oft Punkte liegen. Foto: Getty Images
Der HSV ließ bisher zu oft Punkte liegen. Foto: Getty Images

Der Hamburger SV startet am Freitagabend bei Dynamo Dresden ins Fußballjahr 2022. Nach Möglichkeit sollen es die letzten 16 Spiele der 2. Bundesliga für eine lange Zeit werden, der Aufstieg im vierten Anlauf gelingen. Peter Neururer glaubt, dass es dafür eine beachtliche Serie braucht.

"Der HSV ist zum Siegen verdammt. Ich denke, 65 Zähler muss man schon holen, um hochzugehen", so der Kult-Coach gegenüber der Bild-Zeitung. Nach 18 Spieltagen haben die Rothosen 30 Punkte auf dem Konto, sie liegen dank der besseren Tordifferenz vor den punktgleichen Konkurrenten vom FC Schalke 04, 1.FC Nürnberg und 1.FC Heidenheim. Fünf beziehungsweise sechs Punkte davor rangieren der SV Darmstadt und FC St. Pauli, die auf den direkten Aufstiegsplätzen überwintert haben.

Punktschnitt von 2,19 nötig?

Für die von Neururer angesprochenen 65 Punkte müsste der HSV im restlichen Saisonverlauf einen Schnitt von gerundet 2,19 Zählern pro Spiel erreichen. Unter Tim Walter waren es bisher 1,67. Satte neun Unentschieden kann sich Hamburg im Jahr 2022 jedenfalls nicht mehr leisten. Der HSV, Schalke oder Werder Bremen müssen aus Sicht von Peter Neururer ohnehin auf Stolperer der Spitzenteams hoffen.

"Keine Schwächephase mehr erlauben"

"Wichtig ist, dass erstens Pauli oder Darmstadt einbrechen. Und zweitens, dass sich die Verfolger keine Schwächephase mehr wie in der Hinserie erlauben", so der 66-Jährige, der sich in der 2. Bundesliga auskennt wie kaum ein zweiter Trainer in Deutschland. Seine Prognose von 65 nötigen Punkten weicht dabei von der Statistik ab. "Seit Einführung der Dreipunkte-Regel 1995 musste ein Verein im Schnitt 61 Punkte erreichen, um direkt aufzusteigen", schreibt das Boulevardblatt unter Berufung auf Angaben von Sportec Solutions.

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Lars Pollmann  
14.01.2022