"Kam ja nicht mehr ganz so überraschend"

Neuhaus: So erklärte Rose seinen Abschied zum BVB

Neuhaus verliert seinen Trainer an den BVB. Foto: Imago
Neuhaus verliert seinen Trainer an den BVB. Foto: Imago

Vergangene Woche hat Borussia Mönchengladbach den Abschied von Marco Rose Richtung Borussia Dortmund am Saisonende bekannt gegeben. Bis zum Dienstantritt beim BVB dürfte sich der Gladbach-Coach kaum dazu äußern, warum ihn die neue Aufgabe mehr reizt. Florian Neuhaus berichtet, wie er es der Mannschaft erklärte.

Der Erfolgstrainer habe mitgeteilt, so der Nationalspieler gegenüber der WAZ, "dass es eine persönliche Entscheidung, ein Bauchgefühl war. Ich glaube auch nicht, dass im Profifußball die Gründe immer so naheliegend sind." Für die Mannschaft gelte es schlichtweg, den Entscheid von Rose zu akzeptieren. Vor ihm hatte bereits Jonas Hofmann mit Gerüchten aufgeräumt, denenzufolge es im Team nach dem Gespräch mit dem Trainer zu emotionalen Ausbrüchen gekommen sei.

"Kann auch etwas Positives nach sich ziehen"

"Es kam ja nicht mehr ganz so überraschend. Wenn sich Gerüchte so lange halten, konnte man damit schon ein bisschen rechnen", sagt Neuhaus. "Es ist jetzt für Klarheit gesorgt. Das kann auch etwas Positives nach sich ziehen." Dabei erinnert der 23-Jährige an den unmittelbaren Vorgänger von Rose, Dieter Hecking. Auch sein Abschied stand frühzeitig fest, Gladbach erreichte seinerzeit am Saisonende die Europa League.

"Wird unsere Leistung nicht negativ beeinflussen"

So ist Neuhaus überzeugt, dass der öffentliche Wirbel um Rose und seinen Wechsel zum BVB die Ambitionen der Fohlen bis Saisonende nicht konterkarieren wird. "Das wird unsere Leistung nicht negativ beeinflussen. Wir wissen auch: Wenn wir Spiele gewinnen, wird sich alles im Rahmen halten, wenn wir hingegen Spiele verlieren, wird das Thema immer wieder aufkommen." Die Mannschaft habe den Anspruch an sich selbst, so Neuhaus, mit guten Ergebnissen für Ruhe zu sorgen. Selten wird das schwerer als am Mittwochabend in der Champions League gegen Manchester City, das wohl formstärkste Team in ganz Europa.

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Lars Pollmann  
23.02.2021