Wieder ohne Gegentor

Zu-null-Neuer: "Der Schuss von Kai war so bisschen die Erlösung"

Beim Warm-up noch in dicker Jacke: Die hätte Manuel Neuer auch im Spiel gebraucht, denn die zu tun bekam er nicht.
Beim Warm-up noch in dicker Jacke: Die hätte Manuel Neuer auch im Spiel gebraucht, denn die zu tun bekam er nicht. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)

Gegen Rumänien musste Torwart Manuel Neuer noch angeschlagen passen, in Nordmazedonien war er wieder zur Stelle und hielt Deutschland die Null fest.

Aus Skopje berichtet fussball.news-Reporter Tom Jacob

Zwar kamen die Mazedonier in der ersten Halbzeit zu mehreren Abschlüssen, doch richtig gefährlich wurde es nur einmal, als Neapels Eljif Elmas aus halb-rechter Position aufs kurze Eck schoss (27.). Kein Problem aber für Neuer! Der DFB-Keeper war rechtzeitig abgetaucht und hielt die Kugel fest. In seinem dritten Einsatz unter Bundestrainer Hansi Flick blieb der 35-Jährige zum dritten mal ohne Gegentreffer.

"Hatten nicht immer die perfekte Raumaufteilung"

Dass der Kapitän von Deutschland überhaupt etwas zu tun bekam, lag am mäßigen Auftritt im ersten Durchgang. "Wir mussten Nordmazedonien erstmal bespielen. Wir hatten nicht immer die perfekte Raumaufteilung und kamen so nicht zu zwingenden Torchancen. Defensiv haben sie das ordentlich verteidigt", erklärte Neuer nach der Partie.

Havertz' 1:0-Treffer war "der Schlüssel"

Besser sah es in Hälfte zwei aus! "Dann haben wir es anders gemacht. Der Schuss von Kai war so bisschen die Erlösung", sprach der Nationaltorwart über den Treffer zum 1:0 durch Kai Havertz (50.). "Das ist dann oft der Schlüssel gegen solche Mannschaften, dass wir es dann leichter haben, weil sie kommen müssen", ergänzte Neuer. Recht hatte er! In der Folge kombinierte sich Deutschland besser durch die gegnerischen Reihen. Der Doppelpack von Timo Werner (70./73.) und das 4:0 durch Jamal Musiala (83.) habe den Schlussmann dann ebenso gefreut.

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Tom Jacob  
12.10.2021