Münchner Krise

Neuer: "Das ist nicht der FC Bayern"

Neuer steckt mit dem FC Bayern in der Krise. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Neuer steckt mit dem FC Bayern in der Krise. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Nach drei Pleiten in Serie ist die Stimmung beim FC Bayern angespannt, die Münchner stecken in der Krise. Kapitän Manuel Neuer spricht über die 2:3-Niederlage in Bochum.

Innerhalb von acht Tagen kassierte der FC Bayern seine dritte Niederlage: Nachdem die Münchner am vorigen Wochenende 0:3 bei Bayer Leverkusen und am vergangenen Mittwoch 0:1 bei Lazio Rom verloren hatten, gab es für Thomas Tuchel und sein Team am Sonntag ein 2:3 beim VfL Bochum. Die Münchner gingen am 22. Bundesliga-Spieltag zwar dank Jamal Musiala in Führung (14.), vor dem Seitenwechsel traf auf der Gegenseite aber zunächst Takuma Asano (38.), ehe Keven Schlotterbeck die Hausherren in Front brachte (44.). In der zweiten Hälfte flog Dayot Upamecano mit Gelb-Rot vom Platz (76.), den Strafstoß verwandelte Kevin Stöger (78.). Der Anschlusstreffer von Harry Kane genügte Bayern am Ende nicht mehr (87.).

Neuer analysiert Niederlage in Bochum

"Ich denke, dass wir zuerst das Zepter in die Hand genommen haben und sie mit Großchancen gestresst haben", sagte Manuel Neuer beim Pay-TV-Sender Sky. "Wir haben den ersten Fehler gemacht und die Chancen nicht genutzt und dann hinten das wirklich gute Tor von Asano kassiert. Wir haben drei sehr gute Kopfballspieler in unseren Reihen und uns ausgerechnet, dass Stöger (beim Eckball; Anm. d. Red.) den Ball genau in den Raum spielt, haben es aber trotzdem nicht geschafft zu verteidigen", fügte der Keeper hinzu

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Neuer: "Am Ende wissen wir, dass es an uns liegt"

Neuer meinte: "Einen Elfmeter kannst du immer gegen dich kriegen, das ist natürlich wieder blöd, dass wir nicht mit elf Mann das Spiel beenden. Grundsätzlich haben wir es über weite Strecken gut gemacht und hätten uns belohnen müssen. Das wir dann so zerfallen und drei Tore in Bochum kassieren, darf uns nicht passieren. Das ist nicht der FC Bayern." Man könne "sich alles nochmal anschauen und einzeln darüber sprechen, aber am Ende wissen wir, dass es an uns liegt", so der 37-Jährige.

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Adrian Kühnel  
19.02.2024