Eintrachts Rechtsverteidiger

Neuanfang? Da Costa: "Als wäre ich nie weg gewesen"

Danny da Costa (r.) mit Oldie Makoto Hasebe. Foto: Imago

Seit vier Jahren steht Danny da Costa bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Nach Differenzen mit Ex-Trainer Adi Hütter und einer anschließenden halbjährigen Leihe zum FSV Mainz 05 ist der Rechtsverteidiger wieder zurück am Main. 

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Zwei Wochen ist Danny da Costa zurück am Main, beim 1:0-Testspielsieg über den SV Sandhausen trug der Defensivspieler in der zweiten Halbzeit die Kapitänsbinde. Nach einer schwierigen Zeit unter Ex-Trainer Adi Hütter und dem Wechsel zum FSV Mainz 05 Balsam auf seine Seele. Eine besondere Rückkehr. "Die Truppe an sich kannte ich schon. Sie hat mich aufgenommen, als wäre ich nie weg gewesen", schwärmte er. 

Eine besondere Rückkehr auch deshalb, weil der neue Sportvorstand Markus Krösche schon relativ früh festlegte, dass der ehemalige U21-Nationalspieler nach seiner Leihe wieder zurückkommen wird. "Er hat mir dann auch nochmal gesagt, dass es für ihn klar ist, dass ich wieder zurückkommen werde. Es ist eine schöne Situation, wenn der Sportvorstand einen anruft und sagt, dass man im Verein gewünscht ist, der Verein sich freut, wenn man zurückkommt. Das ist ein schönes Zeichen." 

Glasner? "Wirklich sehr, sehr gut"

Ein dauerhafter Wechsel war für da Costa ohnehin kein Thema: "Ich habe mich damit nie auseinandergesetzt. Klar war, dass ich hier noch einen Vertrag habe und habe immer gesagt, dass mein erster Ansprechpartner die Eintracht ist." Das betonte er schon im Interview mit fussball.news. "Und wenn sie sagen, dass ich hier bleibe, werde ich nicht auf Teufel komm raus versuchen wegzukommen. In dem Verein, in dem ich bin, werde ich alles geben", ergänzte er. Jetzt freue er sich "auf die Zeit hier und die Aufgabe".

Lob gab es auch für den neuen Trainer Oliver Glasner, der da Costa im Sommer 2020 auch beim VfL Wolfsburg auf der Liste hatte. "So wie er bislang aufgetreten ist, kann ich wirklich nur sagen: Sehr, sehr gut. Er coacht viel und hilft sehr, sehr viel", schwärmte da Costa vom Österreicher. Mehr, betonte er, könne er nach nur zwei Wochen aber auch noch gar nicht sagen.  Die Freude ist bei da Costa in jedem Fall groß, wieder zurück in der Wahlheimat zu sein und wieder gebraucht zu werden.

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Benjamin Heinrich  
19.07.2021