Frankfurt-Star

Medien: Ndicka-Berater bei PSG unerwünscht

Ndicka stand offenbar bei PSG auf der Liste. Foto: Getty Images
Ndicka stand offenbar bei PSG auf der Liste. Foto: Getty Images

Evan Ndicka hat sich bei Eintracht Frankfurt zum absoluten Leistungsträger von internationalem Format entwickelt. Der Franzose gilt als einer der begehrtesten Abwehrspieler in Europa, weil sein Vertrag am Saisonende ausläuft. In diesen Fällen fließen heutzutage sehr üppige Handgelder, an denen auch die Berater verdienen. Die Agenten des 23-Jährigen sollen aber den Bogen überspannt haben.

Wie Sport Bild berichtet, gelten die Berater von der Agentur AMS Consulting bei Paris Saint-Germain als nicht mehr erwünscht. Der französische Nobelklub soll ihnen sozusagen Hausverbot erteilt haben. Dies sei die Reaktion der Verantwortlichen von PSG auf die Forderungen der Berater von Ndicka gewesen, die sich inklusiv Handgeldern und Provisionen auf 20 Millionen Euro belaufen haben sollen. Ob auch das sportliche Interesse am Linksfuß erkaltet ist, ist dabei unklar. In der aktuellen Konstellation scheint ein Wechsel von Ndicka zu PSG aber wohl eher unwahrscheinlich.

Auf Vertragsangebot gar nicht reagiert

Die Berater des Abwehrmanns sollen mit der AC Mailand einer anderen Interessentin selbst abgesagt haben. Zuletzt war auch Juventus wiederholt mit Ndicka in Verbindung gebracht worden, der mit seiner Spielweise zudem auch in England seine Bewunderer haben soll. Ein Verbleib bei Eintracht Frankfurt gilt indes als kaum noch wahrscheinlich. Dem Magazin zufolge hat die Spielerseite auf ein Vertragsangebot, das Ndicka zu den Top-Verdienern aufsteigen lassen würde, bislang überhaupt nicht reagiert. Der in Paris geborene frühere Juniorennationalspieler Frankreichs war 2018 von AJ Auxerre zu den Adlern gewechselt, ein ablösefreier Verlust würde den amtierenden Europa-League-Sieger sehr schmerzen.

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Lars Pollmann  
02.11.2022