Berater in Italien

Napoli und Milan buhlen um Luka Jovic

Luka Jovic hat Real Madrid den Sockelbetrag von 60 Millionen Euro gekostet.
Luka Jovic hat Real Madrid den Sockelbetrag von 60 Millionen Euro gekostet. Foto: Getty Images

Wenn Luka Jovic Real Madrid - ob auf Leihbasis oder zum Verkauf - verlassen sollte, dann wird die nächste Station wohl nicht AS Monaco oder Hertha BSC, sondern Italien heißen. Bei der AC Mailand würde der Serbe auf Ante Rebic, den Sturmkollegen aus gemeinsamen Zeiten bei Eintracht Frankfurt, treffen.

Fali Ramadani ist Berater bei der Agentur LIAN Sports und derzeit in Italien unterwegs. Erst schaute er in Neapel und nun auch bei der AC Mailand vorbei. Die Gespräche drehten sich dabei nicht nur um Ante Rebic, den Milan fest von Eintracht Frankfurt verpflichten will, sondern auch um Luka Jovic. Der Serbe konnte in der ersten Saison bei Real Madrid nach seinem 60-Millionen-Euro-Wechsel, der nach dem Titelgewinn noch etwas anwächst, nicht überzeugen.

Neapel und Milan haben Jovic im Blick

Sowohl die SSC Neapel als auch Milan haben ein Auge auf Jovic geworfen. Der wurde zuletzt zwar auch mit der AS Monaco und Hertha BSC in Verbindung gebracht, doch davon ist weniger auszugehen. Doch welche Konditionen sind überhaupt möglich? Trainer Zinedine Zidane hat Jovic noch längst nicht aufgegeben - doch sehen das alle so bei Real?

Was macht Real?

Die laut der spanischen AS geforderten 45 bis 50 Millionen Euro sind dabei nicht stemmbar für Milan, auch für Napoli ist diese Summe ohne Champions League kaum zu stemmen. Viele Experten gehen in diesem Transfer-Sommer von Leihgeschäften aus. Einigt sich einer der Klubs darauf mit Real? Es wäre ein sinnvoller Schritt: Jovic könnte wieder Praxis sammeln, Selbstvertrauen tanken und dann erneut versuchen, Weltklasse-Stürmer Karim Benzema den Rang abzulaufen. Sein Vertrag in Madrid läuft noch fünf Jahre.

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Christopher Michel  
23.07.2020