Lewandowski-Ersatz

Nagelsmanns Wunsch nach einem Neuner war nicht zu erfüllen

Nagelsmann ist seit Juli 2021 Cheftrainer des FC Bayern. Foto: DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images
Nagelsmann ist seit Juli 2021 Cheftrainer des FC Bayern. Foto: DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images

Der FC Bayern sieht davon ab, nach dem Abgang von Robert Lewandowski einen Weltklasse-Ersatz auf der Stürmerposition zu verpflichten. Dabei hätte sich Cheftrainer Julian Nagelsmann einen solchen gewünscht.

Für bis zu 50 Millionen Euro verkaufte der FC Bayern Robert Lewandowski an den FC Barcelona. Mit Sadio Mane und Mathys Tel haben die Münchner derweil zwei neue Offensivleute verpflichtet. Einen adäquaten Ersatz für Lewandowski holte der Rekordmeister allerdings nicht. Und das, obwohl Julian Nagelsmann laut dem kicker diesen Wunsch "immer wieder, zumindest leise oder indirekt, formulierte".

Keine passende Option dabei

Einen der Kandidaten, Hugo Ekitike (20), zog es von Reims zu Paris Saint-Germain. Und Cristiano Ronaldo (37) wurde vom FC Bayern für zu alt und zu teuer befunden. Unterdessen ist Harry Kane (29) wohl erst eine Option für den Sommer 2023. Die Münchner werden damit eine Saison ohne einen direkten Lewandowski-Ersatz spielen. Dies verschafft jedoch auch Flexibilität. "Wir haben sieben, acht Stürmer für die vier Positionen, die das unter sich ausmachen werden. Es gibt auch kein Verstecken hinter jemandem oder hinter Lewandowski. Ich sage nicht, dass sich einer versteckt hat, aber jetzt kann man die Verantwortung übernehmen, Tore machen, sich zeigen. Konkurrenzkampf war die Idee, das haben wir geschafft", so Sportvorstand Hasan Salihamidzic bei Sky90.

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Adrian Kuehnel  
08.08.2022