Luft nach oben

Nagelsmann über Sane & Co: "Die Quote geht noch etwas besser"

Julian Nagelsmann sieht auf den Außenbahnen Verbesserungspotenzial. Foto: Imago.
Julian Nagelsmann sieht auf den Außenbahnen Verbesserungspotenzial. Foto: Imago.

Den FC Bayern nach sieben gewonnenen Titeln in zwei Spielzeiten zu übernehmen, ist eine große Herausforderung. Julian Nagelsmann geht diese voller Elan an und hat bereits erste Ideen, welche spieltaktischen Elemente er seiner neuen Mannschaft beibringen will.

Julian Nagelsmann hat nach seinem Amtsantritt des FC Bayern mehrfach betont, keine Revolution zu planen. Vielmehr wolle er auf dem von Hansi Flick geschaffenen Fundament aufbauen und die Mannschaft weiterentwickeln. Doch wie genau soll der FC Bayern künftig spielen? Auf diese Fragen gab Nagelsmann im Interview mit dem kicker erste Antworten.

"Kleine Entwicklungsschritte" statt großem Neuaufbau

Der neue Bayern-Trainer strebt "eine mutige Spieleröffnung ohne viele lange Bälle" an, Kontrolle soll durch "gutes und häufiges Gegenpressing" erlangt werden. Manches Mal seien aber auch "hohe Zielbälle ein Mittel, das gegnerspezifisch genutzt wird", sagte Nagelsmann, der betonte, er wolle "kleine Entwicklungsschritte an den Stellen" durchführen, an denen es "nicht so gut läuft". 

Trotz "überragender Qualität": Nagelsmann sieht auf Außen Verbesserungspotenzial

Konkret will Nagelsmann auf den offensiven Außenbahnen ansetzen. Das Flügel-Trio um Serge Gnabry, Kingsley Coman und Leroy Sane verfüge über "eine überragende Qualität, aber die Quote geht noch etwas besser", so der Chef-Coach. Soll heißen: Die Flügelspieler sollen noch gefährlicher werden und sowohl mehr Assists als auch eigene Tore beisteuern. In der Bundesliga war Coman in der vergangenen Saison der torgefährlichste Mann, der Franzose erzielte fünf Treffer selbst und steuerte zwölf Vorlagen bei. Gnabry erzielte seinerseits zehn Tore und lieferte fünf Assists, Sane traf sechsmal und legte zehn Treffer auf. 

Florian Bajus  
21.07.2021