Bayern-Coach spricht

Nagelsmann stellt zu Freiburg klar: "Habe nur meine Meinung kundgetan"

Nagelsmann (l.) und Streich kennen und schätzen sich.
Nagelsmann (l.) und Streich kennen und schätzen sich. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Das Sportgericht des DFB hat den Einspruch des SC Freiburg gegen den Wechselfehler beim 1:4 gegen den FC Bayern zurückgewiesen. Daraufhin bezog Julian Nagelsmann erneut Stellung - und stellte klar, den Freiburgern doch nicht sauer zu sein.

"Aus persönlicher Sicht", so Julian Nagelsmann, nachdem der SC Freiburg Einspruch eingelegt hatte, "kann ich es nicht verstehen, dass Freiburg das gemacht hat". Die klare Begründung des Cheftrainer vom FC Bayern: "In den 18 Sekunden hätten sie glaube ich kein Tor gemacht. Ich persönlich hätte es nicht gemacht, weil du einen Fehler eines Dritten ausnutzt, um zu Punkten zu kommen. Ich weiß nicht, ob du dir im November bei der Jahreshauptversammlung mit den Sponsoren auf die Schultern klopfen kannst, solltest du international spielen aufgrund dieser drei Punkte, die du sportlich de facto nicht gewonnen hast. Ich wäre da nicht so glücklich darüber."

Nagelsmann von Streich oder Sauer nicht enttäuscht

Am Freitag auf der Pressekonferenz erklärte Nagelsmann aber, dass er mit seinen Aussagen nicht vermitteln wollte, auf die Freiburger nun verärgert zu reagieren. "Ich freue mich darüber, dass wir die Punkte behalten", so der Übungsleiter der Münchner: "Ich will betonen, dass ich in keinster Weise von Christian Streich oder Jochen Saier enttäuscht bin. Ich habe nur meine Meinung kundgetan. Christian Streich ist als Typ und als Trainer herausragend." Damit dürfte alles wieder harmonisch sein, akzeptierte der SC Freiburg mittlerweile auch schon das Urteil des DFB-Sportgerichts (fussball.news berichtete).

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Adrian Kuehnel  
08.04.2022