Wiedersehen mit Ex-Stürmer

Nagelsmann: So kann Bayern Lewandowski stoppen

Julian Nagelsmann blickt gespannt auf die Partie gegen den FC Barcelona. Foto: Getty Images.
Julian Nagelsmann blickt gespannt auf die Partie gegen den FC Barcelona. Foto: Getty Images.

Der FC Bayern trifft in der Champions League nicht nur auf den FC Barcelona, sondern auch auf Robert Lewandowski. Julian Nagelsmann hofft, dass die Seinen die Zuspiele auf den Ex-Stürmer verhindern und nimmt die Kritik an der Rotation in den letzten Spielen gelassen.

In der Bundesliga hat der FC Bayern zuletzt dreimal in Serie unentschieden gespielt, allen voran das jüngste 2:2 gegen den VfB Stuttgart hat die Stimmung ein wenig getrübt. Für das Duell gegen die Schwaben mischte Julian Nagelsmann die Startelf ordentlich durch, an der Rotation allein wollte er die durchwachsene Leistung aber nicht festmachen: "Du musst einen Mittelweg finden. Am Ende ist der Sieg das Entscheidende, das ist ganz normal", sagte der Bayern-Coach bei Amazon Prime Video.

Nagelsmann: So kann Lewandowski gestoppt werden

Besondere Brisanz erhält das Aufeinandertreffen mit dem FC Barcelona durch das Wiedersehen mit Robert Lewandowski. Der 34-Jährige hat in 37 Champions-League-Spielen in der Allianz Arena 38 Tore erzielt und könnte diese Bestmarke am Dienstagabend ausbauen. Wie Lewandowski zu stoppen ist? "Es geht schon viel darum, die Zuspiele auf ihn wegzunehmen", erläuterte Nagelsmann, "in der der Liga hat er zuletzt viel zu viele Bälle gekriegt, das ist ein wichtiger Punkt." Für die Münchner gehe es deshalb darum, nicht "allzu viele Aktionen im Sechzehner" zuzulassen, betonte Nagelsmann, "weil er da einfach sehr gut ist". Dennoch werden Lucas Hernandez und Dayot Upamecano einige Male gefragt sein, um ihren ehemaligen Mitspieler zu stoppen. 

Florian Bajus  
13.09.2022