Paradebeispiel Adams

Nagelsmann schwärmt von RB-Netzwerk: "Das ist sehr wichtig!"

Julian Nagelsmann (r.) mit dem ehemaligen Salzburger Marcel Sabitzer. Foto: Getty Images

Vielerorts durchaus kritisch gesehen, schwärmt Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann vom RB-Netwerk, das mehrere Kooperationsvereine unter einem Dach vereint. Davon profitiert auch sein eigenes Team.

RB Salzburg ist formal kein Kooperationsverein von RB Leipzig, weil die UEFA nicht erlaubt, dass zwei Vereine mit gleichem Besitzer an einem europäischen Wettbewerb teilnehmen dürfen. Dennoch wechselten in der Vergangenheit vermehrt Spieler von Salzburg nach Leipzig, haben in Österreich die RB-Schule durchlaufen. Sechs ehemalige Salzburger kamen allein beim 2:1-Erfolg in der Champions League gegen Atletico Madrid zum Einsatz. Der Siegtorschütze Tyler Adams hingegen wechselte von RB New York zu RB Leipzig.

Wettbewerbsvorteil durch Netzwerk

Für Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann ist das RB-Konstrukt ein großer Vorteil: "Das ist sehr wichtig. Wir schauen immer nach talentierten Jungs, wir haben Klubs, die Talente in ähnlicher Weise entwickeln, wie wir es tun." So sei es für die Neuzugänge leichter sich zu integrieren und sich im Spielstil zurechtzufinden. Mit Blick auf den 21-jährigen Adams sagte der junge Coach: "Ich würde mich freuen, wenn es mehr von seiner Art gebe." Neben RB New York gehört RB Bragantino aus Brasilien zum Netzwerk. Und auch in Zukunft dürften immer wieder Spieler innerhalb des Netzwerks wechseln, vorrangig nach Sachsen.

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Benjamin Heinrich  
16.08.2020