"Kein Grund, unentspannt zu sein"

Nagelsmann schließt Trainer-Engagement beim BVB aus

Nagelsmann wechselt nicht zum BVB. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Nagelsmann wechselt nicht zum BVB. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

RB Leipzig empfängt im Verfolgerduell in der Bundesliga am Samstagabend Borussia Dortmund. Nach zuletzt fünf sieglosen Duellen wollen die Sachsen dabei die Schwarzgelben auf Distanz halten. Besonderes Augenmerk ruht auf Julian Nagelsmann.

Der Erfolgscoach von RB galt und gilt immer wieder als Kandidat auf den Trainerposten beim BVB. Allerdings deutet sich dieser Wechsel keineswegs an, wie Nagelsmann seinen Chef Oliver Mintzlaff bestätigt. "Es gibt in Bezug auf Dortmund gar keinen Grund, unentspannt zu sein, seine Aussagen waren absolut richtig", so der 33-Jährige in der Spieltagspressekonferenz. 

"Gab und gibt keine Passung"

"Die Situation ist genauso, wie sie in den vergangenen Jahren war, als ich noch in Hoffenheim war: Es gab und gibt keine Passung, es gibt für mich auch keine Notwendigkeit", so Nagelsmann. Stattdessen, betont er, fühle er sich in Leipzig ausnehmend wohl und verfolge weiterhin große Ziele mit dem Team. Es bestehe also "kein Grund für irgendwen bei RB Leipzig, nervös zu werden".

Auch Zorc winkt ab

Derweil hat Michael Zorc vom Gegner Dortmund Nagelsmann für eine "bislang beeindruckende Trainerkarriere" gelobt. Der Sportdirektor erklärte in der BVB-Pressekonferenz vor dem Schlagerspiel allerdings auch, dass eine Zusammenarbeit bisher schon alleine an bestehenden Verträgen gescheitert sei. "Wir waren Trainer-technisch versorgt", so Zorc. Dem Vernehmen nach stand Nagelsmann 2018 durchaus auf der Liste des BVB, seinerzeit griff aber seine Ausstiegsklausel in Hoffenheim noch nicht. Dortmund schlug so bei Lucien Favre zu.

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Lars Pollmann  
07.01.2021