Tscheche auf dem Weg nach Leverkusen

Nagelsmann: Schick zu teuer und mit zu vielen "Wehwehchen"

Nagelsmann und Schick gehen getrennte Wege. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images
Nagelsmann und Schick gehen getrennte Wege. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

RB Leipzig hat nach Timo Werner auch Patrik Schick verloren. Der Angreifer kehrte nach einer Leihe zur AS Rom zurück, steht unmittelbar vor dem Transfer zu Bayer Leverkusen. Die Sachsen hätten den Tschechen zwar gerne behalten. Doch Julian Nagelsmann erklärt, warum sich die Wege trennen.

"Mit Schick verlieren wir einen sehr guten Kopfballspieler, er wird uns fehlen, er hat große Qualität", zitiert das Portal RBLive das Lob des Cheftrainers. Dem Nationalspieler waren in der abgelaufenen Saison immerhin zehn Bundesliga-Tore für den Champions-League-Halbfinalisten gelungen. Eine Ablöse im Bereich zwischen 20 und 30 Millionen Euro, die Bayer04 nun in die ewige Stadt überweist, war Schick Nagelsmann deshalb aber nicht wert. "Er hatte immer wieder Wehwehchen, das muss man berücksichtigen", so der Übungsleiter.

"Hätten sonst nur ihn holen können"

Schick, 24 Jahre alt, verpasste immerhin elf Partien mit diversen Verletzungen. Insgesamt kam er auf etwas mehr als 1 600 Minuten Spielzeit. Werner brachte es auf mehr als doppelt so viel Einsatzzeit, auch Yussuf Poulsen stand länger auf dem Feld. Dennoch hätte RB Leipzig Schick bei günstigeren Konditionen gerne behalten. Bei den aufgerufenen Summen waren die Sachsen jedoch aus dem Spiel. "Wir hätten sonst nur einen Spieler holen können, das wäre er gewesen. Sonst ginge nichts mehr", sagt Nagelsmann. Der Cheftrainer will aber auch Außenverteidiger Angelino binden und in der Offensive gleich zwei weitere Optionen haben.

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Lars Pollmann  
06.09.2020