Pleite im Topspiel

Nagelsmann lamentiert: "Absoluter Goalgetter täte uns gut"

RB-Coach Julian Nagelsmann bedient nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern. Foto: Imago

Der FC Bayern München zeigte sich im Topspiel bei RB Leipzig als Meister der Effizienz. Die Sachsen hingegen verpassten beste Gelegenheiten und Trainer Julian Nagelsmann monierte im Anschluss an die Partie einen fehlenden Goalgetter.

Während Robert Lewandowski beim FC Bayern München bereits 35 Tore in der Bundesliga auf dem Konto hat, stehen Leipzigs beste Torschützen (Emil Forsberg, Christopher Nkunku & Marcel Sabitzer) aktuell bei sechs Treffern. Der entscheidende Nachteil im Kampf um die Deutsche Meisterschaft? "Wir müssen nicht 30 Tore mehr haben, aber ein paar. Es täte uns gut, wenn wir einen absoluten Goalgetter hätten. Haben wir aber nicht. Wir fangen das auch gut im Kollektiv auf, spielen nach wie vor eine gute Saison. Aber für so ein Spitzenspiel wäre es gut", sagte RB-Coach Julian Nagelsmann auf Sky.

"31 Tore weniger kommen nicht von ungefähr"

Vor allem die fehlende Effizienz vor dem Tor, die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss war bei RB Leipzig nach der Niederlage und den nun sieben Punkten Rückstand auf den FC Bayern das große Thema. 14:9 Torschüsse zählten die Sachsen am Ende für sich, ein Tor erzielten sie aber nicht. "Wir haben trotzdem ein sehr gutes Spiel gemacht. Das ist dann am Ende ein Lerneffekt. Die 31 Tore weniger kommen nicht von ungefähr. Wir müssen daran arbeiten, dass wir die Dinge, die wir uns erspielen, kaltschnäuziger verwerten. Wir waren sicherlich nicht schlechter, in der Qualität des Abschlusses waren wir aber schlechter als der Gegner."

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Benjamin Heinrich  
04.04.2021

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