0:1 bei Lazio

Nächste Juve-Pleite: Allegri "kann keinen Vorwurf machen"

Allegri und Juventus bleiben in einer Negativspirale. Foto: Getty Images
Allegri und Juventus bleiben in einer Negativspirale. Foto: Getty Images

Der Negativlauf von Juventus hat auch nach der Länderspielpause Bestand. Die Alte Dame verlor am Samstagabend denkbar spät bei Lazio und steht so bei nur einem Sieg aus den letzten neun Serie-A-Partien. Die Rufe nach einer Ablösung von Massimiliano Allegri werden so lauter, der Trainer hat aber unlängst das Vertrauen der Klubführung ausgesprochen bekommen.

"Zum Glück haben wir noch ein paar Punkte Vorsprung"

Mutmaßlich gilt dies allerdings nur für den Fall, dass sich Juventus, das vor wenigen Wochen noch auf Augenhöhe mit Tabellenführer Inter Mailand war, nicht auch noch die Champions-League-Teilnahme entgleiten lässt. "Zum Glück haben wir noch ein paar Punkte Vorsprung. Wir müssen weiter an diesem Ziel arbeiten und werden es erreichen, vielleicht erst am letzten Spieltag", zitiert die in Turin erscheinende Zeitung Tuttosport den Cheftrainer. Juventus kommt dabei potenziell zu Gute, dass die Serie A aller Voraussicht nach mit fünf Teams in der kommenden Champions-League-Saison vertreten sein wird.

"Es ist aber auch einfach ein schwieriger Moment"

Auf Platz sechs hat die Alte Dame aktuell immerhin neun Punkte Vorsprung, wobei Atalanta noch ein Nachholspiel gegen die AC Florenz in der Hinterhand hat, das vor der Länderspielpause wegen des plötzlichen Tods von Fiorentina-Direktor Joe Barone ausgefallen ist. Bei Juventus allerdings sollte der Blick weniger aufs Saisonende gehen und eher darauf, mal wieder Spiele für sich zu entscheiden. Bei Lazio am Samstag war einmal mehr über weite Strecken die pure Harmlosigkeit zu spüren. Dennoch sagt Allegri: "Ich kann meinen Spielern überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir haben ein paar technische Fehler gemacht, es ist aber auch einfach ein schwieriger Moment."

Dienstag die Chance auf die Revanche

"Wir müssen weiter an uns glauben, wir haben immer noch einen gewissen Vorsprung. Es ist nicht so, dass wir plötzlich nicht mehr gut genug sind, es läuft zurzeit einfach viel gegen uns", meint der Chefcoach. "Da gibt es wenig zu reden, wir müssen arbeiten und machen." Immerhin bietet sich schon am Dienstag die Möglichkeit zur Revanche gegen Lazio: Es steht das Hinspiel im Halbfinale der Coppa Italia an. Auf dem Papier ist Juventus nach dem Ausscheiden der Spitzenteams Inter Mailand und AC Mailand der Topfavorit auf den Titel.

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Lars Pollmann  
31.03.2024