Mbappe und Co.

Nach Transferschluss: Diese Profis wären 2022 ablösefrei

Mbappe ist für den Moment bei PSG geblieben. Foto: Imago
Mbappe ist für den Moment bei PSG geblieben. Foto: Imago

In den wichtigsten Ligen Europas ist das Transferfenster nun geschlossen. Erst im Januar können wieder Deals über die Bühne gehen. Nach kurzem Durchatmen steht für viele Sportdirektoren aber weiterhin eine arbeitsintensive Zeit an. Schließlich gilt es vielerorts jetzt, Vertragsgespräche zu führen.

Spieler am Ende eines Kontrakts ablösefrei zu verlieren, kommt zumindest im Spitzenbereich eigentlich eher nicht in Frage. Der Trend ging zuletzt zwar in diese Richtung, wie etwa die Beispiele Lionel Messi, Sergio Ramos oder David Alaba zeigen, wünschenswert ist er aus Sicht der Klubs aber kaum. Umso bemerkenswerter ist die Haltung von Paris Saint-Germain bei der Thematik Kylian Mbappe. Die Franzosen lehnten laut Medienberichten mehrere Angebote von Real Madrid für den Weltmeister ab, der am Saisonende zum Nulltarif wechseln kann.

PSG kann sich ein 'Nein' leisten

Der staatlich subventionierte Nobelklub mag sich das im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen wirtschaftlich leisten können, die Sinnfrage stellt sich dennoch: Ist eine Saison von Mbappe bei PSG 150, 180 oder sogar über 200 Millionen Euro wert? Die Antwort kann nur 'Nein' lauten. Der Stürmerstar ist sicherlich der größte, bei weitem aber nicht der einzige prominente Kicker, der nach aktuellem Stand 2022 ablösefrei wechseln kann. Ein ähnliches Szenario deutet sich bei Paul Pogba von Manchester United an, auch Leon Goretzka ist vorbehaltlich seiner erwarteten Verlängerung beim FC Bayern theoretisch in einem Jahr auf dem Markt.

Gladbach doppelt bedroht

Die Münchner sind bei Niklas Süle und Corentin Tolisso in einer ähnlichen Lage, weshalb die beiden Profis auch über weite Strecken des Sommers als potenzielle Verkaufskandidaten galten. Stark betroffen ist aus der Bundesliga auch Borussia Mönchengladbach, das in Matthias Ginter und Denis Zakaria Spieler ohne einen Cent Ablöse verlieren könnte, die bei wohlwollender Markt-Einschätzung und in anderer Vertragskonstellation wohl um die 60 Millionen Euro einspielen könnten.

Diese Spieler sind - Stand heute - 2022 ablösefrei

- Kylian Mbappe, Paris Saint-Germain

- Pedri, FC Barcelona (Barca hat eine Vertragsoption)

- Leon Goretzka FC Bayern

- Paul Pogba, Manchester United

- Ansu Fati, FC Barcelona (Barca hat eine Vertragsoption)

- Franck Kessie, AC Mailand

- Paulo Dybala, Juventus

- Ousmane Dembele, FC Barcelona

- Lorenzo Insigne, SSC Neapel

- Marcelo Brozovic, Inter Mailand

- Niklas Süle, FC Bayern

- Matthias Ginter, Borussia Mönchengladbach

- Denis Zakaria, Borussia Mönchengladbach

- Andrej Kramaric, TSG Hoffenheim

- Corentin Tolisso, FC Bayern

(Auswahl mit Angaben via Transfermarkt; Reihenfolge laut Marktwert)

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Lars Pollmann  
01.09.2021