Eintracht-Leihgabe vom BVB

Nach Top-Saison in Europa: Knauff weckt Begehrlichkeiten

Knauff hat gerade in Europa für Furore gesorgt. Foto: Getty Images
Knauff hat gerade in Europa für Furore gesorgt. Foto: Getty Images

Ansgar Knauff hat bei Eintracht Frankfurt Teile der Saisonvorbereitung verletzt verpasst. Im DFB-Pokal beim 1.FC Magdeburg dürfte der U21-Nationalspieler aber wie gewohnt die rechte Seite beackern. Nach seiner Top-Saison ist der Flügelflitzer klar gesetzt. Sie hat auch bei anderen Klubs Begehrlichkeiten geweckt.

Wie Sport1 berichtet, hat unter anderem Newcastle United bei Knauff angeklopft. Der Traditionsklub ist seit einigen Monaten im Besitz saudischer Geldgeber und plant den Angriff auf die Spitze der Premier League. Dass Knauff bei so einem ambitionierten Verein auf dem Radar ist, zeigt den guten Ruf, den er sich vor allem in der Europa-League-Saison erarbeitet hat. Dem TV-Sender zufolge sind auch andere Klubs "aus dem oberen Drittel der Premier League, Serie A oder Primera Division" grundsätzlich am 20-Jährigen interessiert.

Leihabbruch kein Thema

Sorgen muss sich die Eintracht aber nicht machen, denn ein Abbruch der Leihe von Borussia Dortmund steht überhaupt nicht zur Debatte. Das hat Knauff selbst auch schon öffentlich kundgetan. Auch der BVB dürfte kein Interesse daran haben, seinen Jungprofi vor der Rückkehr zu verkaufen. Es steht zu erwarten, dass Edin Terzic, der Knauff in der vergangenen Saison eng begleitete, im Sommer 2023 auf Herz und Nieren prüft und sich erst dann die Zukunft des Jungstars entscheidet.

BVB-Rückkehr nicht gesichert

Dem Bericht zufolge ist ein längerer Verbleib bei der Eintracht nicht auszuschließen, auch wenn Knauff bei weiterhin guter Entwicklung einen Marktwert haben könnte, bei dem die Hessen sich strecken müssten. Klar ist auch, dass der Flügelspieler ein anderes Selbstverständnis entwickelt hat. Dass er als Kader-Auffüller nach Dortmund zurückkehrt, ist wohl auszuschließen. Für Knauff bietet sich dahingehend eine komfortable Situation. Weil sein Vertrag beim BVB 2024 endet und sich schon heute mehrere Klubs in Stellung bringen.

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Lars Pollmann  
30.07.2022