Transfers nötig

Nach Thiago-Abgang: Deshalb steht Salihamidzic nun unter Druck

Nicht immer auf einer Linie: Hans-Dieter Flick und Hasan Salihamidzic.
Nicht immer auf einer Linie: Hans-Dieter Flick und Hasan Salihamidzic. Foto: Getty Images

Durchatmen nach dem Triple-Erfolg? Von wegen! Beim FC Bayern München muss die Maschinerie weiterlaufen. Trainer Hans-Dieter Flick setzt sogleich Sportvorstand Hasan Salihamidzic unter Druck.

Philippe Coutinho, Alvaro Odriozola, Ivan Perisic und Thiago Alcantara haben den FC Bayern München verlassen, vor allem im Mittelfeld und auf den Flügeln sieht Hans-Dieter Flick sein Team noch nicht optimal aufgestellt. Hasan Salihamidzic steht deshalb im Fokus und muss bis zum 5. Oktober liefern.

Flick erhöht den Druck

Der Trainer erhöht den Druck auf den Sportvorstand: "Wir haben Alternativen und ich bin guter Dinge, dass Hasan und sein Team den Kader qualitativ aufrüsten. Wir sind guten Mutes, dass wir noch etwas machen können." Bereits im vergangenen Winter gab es Ungereimtheiten bei der Kaderplanung, am Ende bekam Flick noch Odriozola.

Außenbahnen müssten verstärkt werden

Doch ein halbes Jahr später gibt es noch immer keinen Ersatz für Benjamin Pavard, Joshua Kimmich soll im zentralen Mittelfeld bleiben. Auf den Außenbahnen stehen Flick mit Kinsgley Coman, Serge Gnabry und Leroy Sane drei hochwertige Profis zur Verfügung, ein weiterer Spieler täte dennoch gut. "Wir sind positiv und haben noch etwas Zeit", sagte der Coach. Der Druck liegt vor allem bei Salihamidzic.

Christopher Michel  
18.09.2020