Co-Trainer-Trio übernimmt

Nach Rot-Sperre: So will Gladbach Coach Rose ersetzen

Diese Szene ist schuld: Gladbach-Trainer Marco Rose (l.) bekam von Schiedsrichter Benjamin Cortus (2.v.r.) die Rote Karte gezeigt. Nun wird der Coach den Fohlen fehlen.
Diese Szene ist schuld: Gladbach-Trainer Marco Rose (l.) bekam von Schiedsrichter Benjamin Cortus (2.v.r.) die Rote Karte gezeigt. Nun wird der Coach den Fohlen fehlen. (Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images)

Gesperrt wegen einer Roten Karte aus der Vorsaison wird Marco Rose, Cheftrainer des VfL Borussia Mönchengladbach, das Erstrundenspiel im DFB-Pokal am kommenden Samstag nicht von der Seitenlinie verfolgen dürfen. Einen Ersatzmann, der ihn eins zu eins ersetzt, wird es nicht geben. Das Co-Trainer-Trio übernimmt.

"Wir werden das so entspannt wie möglich angehen", sagte Rose laut Vereinsseite auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Oberneuland im DFB-Pokal. Gemeint ist damit nicht der taktische Fahrplan, sondern das Thema um seine Sperre. In der zweiten Pokalrunde der Vorsaison sah Rose in der Nachspielzeit die Rote Karte wegen Meckerns. Weil Gladbach in dieser Partie mit 1:2 gegen Borussia Dortmund ausschied, gilt die Sperre noch immer.

Rose: "Habe großes Vertrauen in mein Trainerteam"

Bis eine halbe Stunde vor Spielbeginn darf Rose seine Mannschaft im Kabinentrakt einschwören, danach muss der 43-Jährige den Innenraum verlassen. "Ich werde mir irgendwo im Stadion einen Platz suchen und mir das Spiel dann in Ruhe anschauen", so der Chefcoach von Borussia Mönchengladbach. Die Leitung während der Partie werden seine Co-Trainer Alex Zickler, Rene Maric und Frank Geideck übernehmen. "Ich habe großes Vertrauen in mein Trainerteam, die bekommen das auch ohne mich hin", erklärte Rose. In Idealfall darf er ja dann nach dem Spiel wieder zu seiner Mannschaft stoßen und den Einzug in die nächste runde feiern.

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Tom Jacob  
10.09.2020