Wüste Szenen

Aufregung in Bernabeu-Katakomben: Tumulte um PSG-Boss Al-Khelaifi

Leonardo (l.) und Al-Khelaifi.
Leonardo (l.) und Al-Khelaifi. Foto: SAMEER AL-DOUMY/AFP via Getty Images

Paris Saint-Germain wird auch in diesem Jahr nicht die Champions League gewinnen. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale gegen Real Madrid soll es in den Katakomben des Estadio Santiago Bernabeu zu turbulenten Szenen gekommen sein.

Im Hinspiel setzte sich Paris Saint-Germain mit 1:0 gegen Real Madrid durch - und glaube damit fest ans Weiterkommen ins Viertelfinale der Champions League. Allerdings drehten die Königlichen das Ergebnis im Rückspiel und setzten sich trotz Rückstand am Mittwochabend noch mit 3:1 durch. Das Ausscheiden soll vor allem den Pariser Präsidenten Nasser Al-Khelaifi sowie Sportdirektor Leonardo auf die Palme gebracht haben.

Sogar Real-Mitarbeiter bedroht?

Wie spanische Medien unisono berichten, tobten beide PSG-Verantwortlichen nach Abpfiff in den Katakomben des Estadio Santiago Bernabeu. Demnach regten sich beide vor allem über die Leistung des Schiedsrichtergespanns um Referee Danny Makkelie auf. Al-Khelaifi habe laut der Marca sogar einen Real-Mitarbeiter bedroht, dies sei per Video festgehalten und vonseiten der Madrilenen an die UEFA weitergereicht worden. Angeblich konnte der PSG-Präsident nur von seinen Bodyguards zurückgehalten werden. Bei den Blancos hingegen war die Stimmung deutlich ausgelassener. Im Anschluss an den historischen Abend wurde in der Kabine wild gefeiert.

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Adrian Kuehnel  
10.03.2022