Ersatz für Öczan

Nach Pedersen-Transfer: Rückt Hector ins Mittelfeld?

Köln-Trainer Steffen Baumgart (l.) kann auf seinen Kapitän Jonas Hector zählen. (Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images)
Köln-Trainer Steffen Baumgart (l.) kann auf seinen Kapitän Jonas Hector zählen. (Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images)

Der 1. FC Köln hat sich auf der linken Abwehrseite mit Kristian Pedersen verstärkt. Der Neuzugang soll offenbar den Weg für Jonas Hector ins defensive Mittelfeld ebnen.

So berichtet es der kicker. Demnach habe die Kaderanalyse der Verantwortlichen des 1. FC Köln ergeben, dass Kapitän Hector auf der Sechser-Position benötigt werde. Mit Salih Özcan hat ein defensiver Mittelfeldspieler die Geißböcke verlassen, darüber hinaus werde auch ein Verkauf von Ellyes Skhiri angestrebt.

Bleibt Kreativität gefragt?

Auf der anderen Seite ist Pedersen jedoch die einzige nominelle Alternative zu Hector auf dem Linksverteidigerposten, nachdem Jannes Horn keinen neuen Vertrag erhalten hat. Aufgrund der dünnen Besetzung wurden zeitweise die Rechtsverteidiger Benno Schmitz und Kingsley Ehizibue auf die linke Abwehrseite verschoben. Sollte auch Skhiri den FC verlassen, wäre bei einem Ausfall von Pedersen oder Hector Kreativität gefragt, sofern kein Ersatz für die Zentrale verpflichtet würde.

Keller: "Gewinnen Mentalität, Physis und Erfahrung dazu"

Zwar ist auch Pedersen flexibel einsetzbar, der 27-jährige Däne bleibt allerdings in der Abwehrreihe. "Kristian spielt meist auf der Linksverteidigerposition, kann aber auch im Abwehrzentrum als linker Innenverteidiger seine Stärken zum Einsatz bringen", erläuterte Sportchef Christian Keller gemäß Vereinsmedien. "Darüber hinaus gewinnen wir mit Kristian an Mentalität, Physis und Erfahrung für unsere Mannschaft dazu. Wir sind deshalb sehr zufrieden, dass wir ihn von einem gemeinsamen Weg überzeugen konnten", freute sich Keller über den ablösefreien Neuzugang von Birmingham City.

Florian Bajus  
17.06.2022