3:0 gegen Kroatien

Nach ÖFB-Debüt: Alaba schwärmt von Rangnick

Ralf Rangnick feierte am Freitag sein Österreich-Debüt. Foto: Getty Images.
Ralf Rangnick feierte am Freitag sein Österreich-Debüt. Foto: Getty Images.

Österreich feierte im ersten Länderspiel unter Ralf Rangnick einen 3:0-Sieg gegen Kroatien. David Alaba, ehemals für den FC Bayern und derzeit für Real Madrid aktiv, geriet nach dem Auftakt unter dem neuen Nationaltrainer ins Schwärmen.

Von Dezember bis Mai war Ralf Rangnick als Interimstrainer von Manchester United aktiv, die anschließende Pause war aber nur von kurzer Dauer. Bereits im April wurde bekannt, dass Rangnick als Nachfolger von Franco Foda die österreichische Nationalmannschaft übernehmen würde. Am Freitagabend feierte der neue Coach sein Debüt, in Kroatien gewann Österreich mit 3:0. Marko Arnautovic erzielte in der 41. Minute die Führung, nach dem Seitenwechsel stellten Michael Gregoritsch (54.) und Marcel Sabitzer (57.) die Weichen auf Sieg.

Alaba erkennt Rangnicks Handschrift

David Alaba stand beim Duell mit dem Vizeweltmeister von 2018 nicht im Kader, der Innenverteidiger von Real Madrid sah aus der Ferne aber einen überzeugenden Auftritt seiner Mannschaftskollegen: "Ich will mich nicht zu sehr hinauslehnen, aber man hat sicher schon die Handschrift von Ralf Rangnick sehen können", wird der Ex-Spieler des FC Bayern vom österreichischen Kurier zitiert. Noch sei aber nicht alles perfekt, betonte Alaba: "Was man auch sehen konnte, ist, dass wir zwei Formationen angewendet haben und zu Beginn etwas zugelassen haben. Die ersten 20 bis 30 Minuten waren nicht so einfach, dann hat man aber gesehen, dass wir das Spiel wirklich sehr gut kontrolliert haben."

"Wir haben viel Potenzial"

Zwar sei er davon ausgegangen, gegen Kroatien spielen zu dürfen, "der Trainer hatte aber einen ganz klaren Plan und mir diesen auch mitgeteilt", sagte Alaba und betonte: "Das zeichnet ihn auch aus, dass er das große Ganze sieht. Ich gehe davon aus, dass ich gegen Dänemark am Montag anfangen werde." Auch gegen den Weltranglistenelften soll ein Erfolgserlebnis her, um für die Zukunft neues Selbstvertrauen zu sammeln. "Man merkt die neue Philosophie, da wird viel diskutiert. Wir haben viel Potenzial, sicher auch mit dem Trainer jetzt, der einen klaren Plan hat und genau weiß, was er möchte", so Alaba. 

Florian Bajus  
04.06.2022