FC Barcelona

Nach nur einer Saison: Memphis vor Abschied nach Italien?

Memphis soll nach nur einer Saison womöglich wieder weg. Foto: Getty Images
Memphis soll nach nur einer Saison womöglich wieder weg. Foto: Getty Images

Memphis Depay wurde beim FC Barcelona als namhaftester Sommer-Transfer neben Sergio Agüero die undankbare Aufgabe zuteil, Lionel Messi nach besten Kräften zu ersetzen. Der Niederländer wurde den riesigen Ansprüchen nur anteilig gerecht, ehe er sich längerfristig verletzte. Zwischenzeitlich hat die Entwicklung den 28-Jährigen überholt.

Barca holte im Winter-Transferfenster mit Ferran Torres, Pierre-Emerick Aubameyang und Adama Traore drei neue Offensivspieler, für den Sommer sind bereits die nächsten Investitionen angekündigt. Der große Fürsprecher von Memphis ist längst nicht mehr im Amt, Ronald Koeman musste als Cheftrainer im Herbst den Hut nehmen. Weil sich abzeichnet, dass der Nationalspieler bei Barca nicht mehr die erste Wahl darstellen wird, soll er sich mit einem Abschied befassen.

Kontaktaufnahme aus Mailand und Turin

So berichtet die regional erscheinende Zeitung Sport, dass die Zukunft von Memphis in Italien liegen könnte. Schon jetzt soll es erste Kontaktaufnahmen der Top-Klubs Inter und AC Mailand sowie Juventus geben. Die Alte Dame ging 2021 noch leer aus und soll im Winter-Transferfenster bereits an eine Ausleihe gedacht haben. Bei den Mailänder Klubs ist derweil eine sich öffnende Planstelle in Sicht, weil die Stammkräfte Edin Dzeko (Inter), Zlatan Ibrahimovic und Olivier Giroud (Milan) jeweils deutlich über ihren Zenit hinaus sind.

Verkauf aus buchhalterischer Sicht lohnend

Noch kämpfe Memphis für seine Zukunft bei Barca, weil er sich in Spanien und unter den Kollegen wohl fühle. Aber die sportlichen Aussichten unter Xavi Hernandez gelten nicht als rosig. Zudem würde sich ein Verkauf aus buchhalterischer Sicht lohnen: Weil Memphis ablösefrei von Olympique Lyon kam, könnte der FC Barcelona einen satten Gewinn verbuchen. Eine Entscheidung soll dem Bericht zufolge erst am Saisonende fallen, Inter, Milan und Juventus buhlen aber schon heute.

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Lars Pollmann  
20.02.2022