Transfer geplatzt

Nach Medizincheck: Heldt erklärt Absage an Mamba

Mamba wollte und sollte zum FC. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Mamba wollte und sollte zum FC. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Die erhoffte Verpflichtung von Streli Mamba hat sich zerschlagen. Der 1.FC Köln nimmt Abstand vom Transfer, nachdem der Angreifer des SC Paderborn den obligatorischen Medizincheck nicht bestanden hat. Horst Heldt bestätigt entsprechende Medienberichte offiziell.

Laut der Mitteilung der Geißböcke wurde beim 26-jährigen Deutsch-Kongolesen eine akute Verletzung festgestellt. "Aktuell könnte er weder trainieren noch spielen. Das Risiko einer längeren Ausfallzeit wollen wir nicht eingehen, deshalb haben wir uns gegen eine Verpflichtung entschieden", lässt sich Heldt dabei zitieren. Der Sportchef hatte zuvor lange um den Transfer gekämpft, war mit mehreren Angeboten beim SCP abgeblitzt. Mamba selbst hatte sich frühzeitig auf den Wechsel in die Domstadt festgelegt.

"Anderen Ausgang erhofft"

"Wir waren uns mit Streli und mit Paderborn einig. Für beide Seiten hätten wir uns einen anderen Ausgang erhofft", so Heldt. Dem Vernehmen nach hätte Köln bis zu zwei Millionen Euro in die Verpflichtung investiert. Mit Mamba hätte Trainer Markus Gisdol eine wertvolle Offensivoption hinzugewonnen, die vor allem mit ihrer Stärke bei Kontern eine Waffe hätte werden sollen. Nun könnte der FC die Bemühungen um U21-Nationalspieler Robin Hack vom 1.FC Nürnberg intensivieren. Medienberichte legen auch ein Interesse an Silvere Ganvoula nahe, der Torjäger vom VfL Bochum ist aber im Gegensatz zu Mamba durchaus ein eher klassischer Mittelstürmer-Typ.

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Lars Pollmann  
04.09.2020