Nach Konter von Laporta

Nagelsmann hat Kritik zu Barca-Finanzen "aus Fan-Sicht in den Raum gestellt"

Nagelsmann ist seit Juli 2021 Cheftrainer des FC Bayern. Foto: Johannes Simon/Getty Images
Nagelsmann ist seit Juli 2021 Cheftrainer des FC Bayern. Foto: Johannes Simon/Getty Images

Nachdem Julian Nagelsmann im Zuge des Transfers von Robert Lewandowski verbal in Richtung des FC Barcelona schoss, kam vom dortigen Präsidenten Joan Laporta ein Konter. Nun hat Nagelsmann darauf Stellung bezogen.

Der FC Barcelona sei "der einzige Klub, der kein Geld hat, aber jeden Spieler kauft", meinte Julian Nagelsmann kürzlich. Auf diese Worte angesprochen, teilte Joan Laporta mit: "Sie sollen auf Ihr Girokonto schauen, sie haben durch den Transfer von [Robert] Lewandowski erhebliches Geld erhalten. Ich respektiere jeden und mische mich nicht in die Wirtschaft anderer ein." Damit wiederum wurde Nagelsmann am Freitag im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Supercup zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern (Samstag, 20.30 Uhr) konfrontiert.

"Es kam die Frage und dann hau' ich halt mal einen raus"

Der Chefcoach der Münchner erklärte: "Es ist gut, dass sich Joan Laporta äußert, das würde ich auch machen." Der 35 Jahre alte Übungsleiter gestand: "Es ist vollkommen klar, dass ich nicht immer alle Informationen habe, ich kenne nicht die Bücher oder die finanzielle Situation vom FC Barcelona en détail. Ich habe das auch eher fragend und aus Fan-Sicht in den Raum gestellt. Ich habe kein Problem damit, dass sich Laporta dazu äußert, er muss seinen Klub vertreten." Allerdings wolle Nagelsmann seine Meinung zukünftig nicht hinter dem Berg halten. "Man fordert ja immer Typen. Es kam die Frage und dann hau' ich halt mal einen raus. Das kommt spontan, das ist vielleicht nicht immer das Cleverste", so der gebürtige Landsberger.

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Adrian Kuehnel  
29.07.2022