Viel hängt am potenziellen Sancho-Transfer

Nach Kobel: Transfer-Stopp beim BVB?

Beim BVB sind in naher Zukunft wohl keine Transfers zu erwarten. Foto: Imago
Beim BVB sind in naher Zukunft wohl keine Transfers zu erwarten. Foto: Imago

Borussia Dortmund hat zu Wochenbeginn den Transfer von Gregor Kobel perfekt gemacht. Für den Schweizer vom VfB Stuttgart greift der BVB so tief in die Tasche wie nie zuvor für einen  Torhüter (fussball.news berichtete). Weitere Deals dürften nun auf sich warten lassen. Bei den Schwarzgelben ist wohl ein Transfer-Stopp ausgerufen.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach habe Dortmund mit dem Transfer von Kobel die intern als wichtigste Planstelle erachtete Position in den Vordergrund gestellt und sich dafür finanziell bis an die Grenzen des Möglichen gestreckt. Neben dem neuen Keeper kostete zur neuen Saison bislang nur Neu-Trainer Marco Rose eine Ablösesumme. Dass der zum Dienstantritt am 01. Juli noch viel weiteres Personal erhält, gilt nun nicht als wahrscheinlich.

Geht Sancho, und - wenn ja - wann?

Der BVB müsse erst Einnahmen generieren, dabei schaut alles auf Jadon Sancho. Dessen Wechsel nach England galt schon im Vorjahr als vorprogrammiert, scheiterte an deutlich unterschiedlichen Ablöse-Vorstellungen und einer Fristverletzung durch Manchester United. Auch in diesem Sommer ist längst nicht gesagt, dass Dortmund die eigenen Vorstellungen durchsetzen kann. So oder so deutet kaum etwas darauf hin, dass das Thema vor dem Ende der EURO für die englische Nationalmannschaft gelöst sein wird.

Auch bei Sancho-Verkauf keine große Shoppingtour

Der Verkauf von Sancho würde im Idealfall eine Ablösesumme einspielen, die sich nicht allzu weit entfernt der Neunstelligkeit befindet. Zur großen Shoppingtour könnte der BVB auch dann aber nicht ansetzen. Einen Ersatz für die Offensive, zudem ein oder zwei Abwehr-Alternativen, würde der Klub laut des Magazins avisieren. Als Name hält sich für letztere Planstelle Jeremiah St. Juste vom FSV Mainz 05 hartnäckig. Am Niederländer zeigen aber auch andere Klubs konkretes Interesse, etwa Bayer Leverkusen. Borussia Dortmund hat die Priorität zwischen den Pfosten gesetzt. Im Wissen, dass ein Spieler wie St. Juste womöglich nicht mehr auf dem Markt ist, sobald man selbst 'wieder flüssig' ist.

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Lars Pollmann  
02.06.2021