Sörloth kein Thema

Nach Kalajdzic-Schock: VfB sucht vielseitigen Angreifer

Mislintat bleiben einige Tage auf dem Transfermarkt. Foto: Imago
Mislintat bleiben einige Tage auf dem Transfermarkt. Foto: Imago

Im zweiten Bundesligaspiel der Saison hat der VfB Stuttgart seinen zweiten Angreifer für mehrere Monate verloren. Nach Mohamed Sankoh wird auch Sasa Kalajdzic mit einer Verletzung lange fehlen. Eine Nachverpflichtung auf dem Transfermarkt gilt als wahrscheinlich.

"Vielleicht gibt der Markt eine Möglichkeit her, die in unser Budget passen würde. Da muss aber alles passen", zitierte kicker.de Sportdirektor Sven Mislintat diesbezüglich bereits am Sonntag. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung haben sich die Schwaben bereits mit einigen Alternativen auseinandergesetzt. Zwei Ideen sollen schon wieder verworfen sein: Joel Pohjanpalo von Bayer Leverkusen gelte als zu eindimensional, Alexander Sörloth von RB Leipzig selbst bei einer Leihe als deutlich zu teuer. Stattdessen ziehe es den bisherigen Leipzig-Flop aller Voraussicht nach zu Real Sociedad nach Spanien.

Mehrwert auch nach Kalajdzic-Rückkehr

Grundsätzlich wolle Mislintat, so das Boulevardblatt, einen vielseitigen Angreifer verpflichten, der neben der Kalajdzic-Position in der Sturmspitze auch auf den Flügeln einsetzbar ist. Der Neuzugang soll schließlich nicht nur die Lücke füllen, die der Österreicher voraussichtlich bis ins Jahr 2022 hinein hinterlässt, sondern auch anschließend einen Mehrwert für die Mannschaft darstellen. Außerdem soll der Spieler in die VfB-Philosophie passen, die Mislintat prägt: Es dürfte also ein junger Kicker mit großem Potenzial kommen. Das Transferfenster schließt mit Monatsende in der kommenden Woche.

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Lars Pollmann  
24.08.2021